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29. Januar 2015 Fraktion Wandsbek

Antrag zur Willkommenskultur in Sozialausschuss überwiesen

Linksfraktion Wandsbek setzte sich im Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne vom 22.01.2015 für mehr Angebote für Flüchtlinge ein

Anke Ehlers, Bezirksabgeordnete und Mitglied im Regionalausschuss erklärt dazu: Wir freuen uns, dass der Regionalausschuss unseren Antrag inhaltlich für gut hält und in den Sozialausschuss überwiesen hat, um für alle Wandsbeker öffentliche Unterbringungen Verbesserungen für die Menschen zu prüfen. Denn Menschen flüchten aufgrund von Hunger, Krieg, Not, Elend und Diskriminierung in unsere Stadt. Sie suchen Zuflucht und brauchen in Hamburg eine Perspektive für Wohnen, Leben und Bildung im Stadtteil. Für diese Perspektive können mehr Angebote geschaffen werden. Die Unterbringung Farmsen II mit 400 Plätzen wird zur Zeit von vielen Flüchtlingsfamilien, gut 220 Kindern und einigen Einzelpersonen vor allem aus Syrien, Westbalkan und Afghanistan belegt und es haben sich inzwischen schon viele Helferinnen und Helfer gemeldet. Die Unterbringungsbedingungen in der großen Unterkunft bedingen jedoch für die geflüchteten Menschen und Familien eine Reihe von Problemen, die sich u. a. aus der Flüchtlingsgeschichte ergeben. Um diese Probleme zu bewältigen ist noch mehr professionelle Hilfe nötig. Dies würde auch das Miteinander im Stadtteil optimieren.

Die Linksfraktion forderte deshalb mehr Sozialarbeit, Rechtsberatung und Dolmetschung ein, sowie Möglichkeiten der traumapsychologischen Betreuung und Krisenintervention und eine Krankenpflegekraft. Dazu Anke Ehlers abschließend: „Dieses sind Notwendigkeiten für die traumatisierten Menschen, Kriegsverletzten, Herzkranken und Kinder, die sich hier sicher fühlen und Vertrauen aufbauen möchten. Desweiteren halten wir es für die Anmeldungen an Schulen und Kita für effektiv, wenn in der Unterkunft entsprechend muttersprachliche Anmeldeformulare ausgelegt werden. Wichtig, vor allem auch für Frauen, ist auch eine unabhängige Beschwerdestelle für Vorfälle von psychischer und physischer Gewalt.“