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1. November 2010 Fraktion Wandsbek

Anständiger Lohn für anständige Arbeit

Ein-Euro-Jobs ersetzen

Auf Initiative der LINKEN hat sich die Wandsbeker Politik geschlossen hinter die sozialen Projekte vor Ort in den Quartieren gestellt. Sowohl der Hauptausschuss als auch der Regionalausschuss Bramfeld beschloss entsprechende Anträge.

Die massive Sparpolitik der Bundesregierung und des Senats gefährdet vor allem in den sozial benachteiligten Gebieten wie Jenfeld, Steilshoop, Hohenhorst oder Großlohe wichtige soziale Projekte.

Anke Ehlers, Sprecherin der LINKEN im Regionalausschuss Bramfeld dazu: „Wenn diese Einrichtungen wegfallen, dann kippen die Stadtteile wieder. Die jahrzehntelang betriebene soziale Stadtentwicklung wäre ein Scherbenhaufen. Die Diskussionen und die Geschichten, die die Betroffenen erzählen, zeigen vor allem auch,dass die engagierte, wichtige Arbeit, die vor Ort statt findet, endlich angemessen bezahlt werden muss. Angemessene Entlohnung darf dabei nicht unter einem gesetzlichen Mindestlohn von 10€ erfolgen.

Deshalb fordert die LINKE nun in einem Antrag an die Bezirksversammlung, dass die Arbeit vor Ort zukünftig nicht mehr von 1-€-Jobbern erledigt wird. Die Stellen sollen stattdessen umgewandelt werden in öffentlich geförderte aber angemessen bezahlte und langfristige sozialversicherte Beschäftigung.

Die schlechte Bezahlung der 1-€-Jobs und die Tatsache, dass sie leider häufig als Zwangsarbeit genutzt werden, entwertet die engagierte Arbeit der Menschen vor Ort. Es gibt hier offensichtlich einen großen Bedarf an Leistungen im Stadtteil. Die Stadt ist in der Pflicht, die Beschäftigten auch angemessen für ihre Leistung zu entlohnen und dabei die rechtlichen Möglichkeiten im Sinne der Beschäftigten voll auszuschöpfen.“, so Vasco Schultz, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in Wandsbek.

Die LINKE setzt sich auf Bundesebene dafür ein, die 1-€-Jobs durch einen qualitativ hochwertigen öffentlichen Beschäftigungssektor zu ersetzen, der auf Freiwilligkeit und sozialversicherter Beschäftigung beruht.

Für Rückfragen: Vasco Schultz (Fraktionsvorsitzender) Mobil: 0173 58 408 37