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3. August 2011 Bürgerschaftsfraktion

Allgemeiner Sozialen Dienst (ASD): Beschäftigte protestieren heute vor Finanzbehörde

Heute werden die Kolleginnen und Kollegen vom Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) ab 15:30 kreativ auf dem Gänsemarkt tätig: Sie protestieren vor der Finanzbehörde für eine bessere Eingruppierung in die Entgeltgruppe E10 des Tarifvertrages Öffentlicher Dienst (TVöD). Aus Sicht der Fraktion DIE LINKE wäre auch die zuvor geforderte Entgeltstufe E11 angemessen gewesen. Die Fraktion unterstützt den Kampf der ASD-Kollegen und -Kolleginnen nach einer besseren Eingruppierung für alle Beschäftigten innerhalb ihres Tarifvertrages. Diese würden dann nicht ganz 2.900 € brutto verdienen.

Dazu erklärt Cansu Özdemir, sozialpolitische Sprecherin: „Wenn die Gehälter der Mitarbeiterinnen im Hamburger Umland zum größten Teil über den Einkommen der Hamburger Beschäftigten im ASD liegen, ist es kein Wunder, dass immer wieder KollegInnen ins Umland abwandern.“

Allerdings ist das nicht der einzige Grund für die hohe Fluktuation bei den Beschäftigten des ASD. Immer wieder kündigen KollegInnen ihre Arbeit, immer wieder müssen neue KollegInnen eingearbeitet werden. Hohe Anforderungen in der Arbeit über einen langen Zeitraum schlagen sich nicht in verbesserten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten nieder.

Özdemir weiter: „Die Arbeitsbedingungen der ASD Beschäftigten haben sich in den letzten Jahren - trotz vieler Versprechungen - nicht verbessert. Hohe Belastungen in der Arbeit führen zu einem hohen Krankenstand und hoher Fluktuation, viele Stellen bleiben unbesetzt. Das ist keine Wertschätzung der Arbeit der dort Beschäftigten“