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12. Oktober 2011 Bürgerschaftsfraktion

Abgasbelastung in Hamburg: Gesamtverkehrsplanung und entschlossenes Handeln statt halbherziges Herumdoktern!

Protest gegen die Verkehrspolitik des Hamburger Senats

Zur Diskussion über Maßnahmen gegen die an zahlreichen Hamburger Strassen weit über den zulässigen Werten der EU-Richtlinien liegenden Stickstoffdioxidwerte erklärt Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

"Die Abgasbelastung und Grenzwertüberschreitung in bestimmten Bereichen von Hamburg ist keine Neuigkeit. Auch wenn eine Umweltzone eingeführt wird, werden die Grundprobleme nicht gelöst: Autoverkehr führt zu Belastungen. Neben Lärm und Flächenverbrauch gefährden die Abgase die Gesundheit. Ein deutlich geringerer Schadstoffausstoß bei allen Neuwagen wäre ein Anfang. Doch solange die Autoindustrie keine Selbstverpflichtung zum Bau von energie- und ressourcenschonenden (3-Liter-)Autos eingeht und solange die KundInnen auf ihr großes, schnelles Auto nicht verzichten wollen, ändert sich wenig an den Belastungen.

Der Senat verschiebt die Verkehrsentwicklungsplanung auf die nächsten Jahre, eine ökologisch verträglichere  Ausrichtung des Verkehrs ist nicht zu erkennen. Es gibt eine Sache, die der Senat sofort in die Wege leiten kann: die Landstromversorgung der Kreuzfahrtschiffe. Anstatt des bisherigen Rumgeeiers ist hier ein konkreter Maßnahmeplan erforderlich. Dann wäre ein großer Luftverschmutzungsfaktor minimiert."