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13. April 2009 Bürgerschaftsfraktion

Ab 2010 ein neuer Feiertag in Hamburg?

Sozial- und Gleichstellungssausschuss der Bürgerschaft diskutiert am Dienstag, den 14.04. Antrag der LINKEN, den 8. März zum gesetzlichen Feiertag zu erklären.
Außerdem steht das Wortprotokoll der Gleichstellungsanhörung der Fraktion DIE LINKE zum Download bereit.

Der Antrag der Linken, den internationalen Frauentag, den 8. März, in Hamburg zum gesetzlichen Feiertag zu erklären, wurde im Januar von der Bürgerschaft an den Sozial- und Gleichstellungsausschuss überwiesen. Nun steht er dort am 14. April auf der Tagesordnung.

Kersten Artus, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion: „Die Überwindung der größten Spaltung der Gesellschaft wird immer noch halbherzig betrieben. Frauen wird auf allen Ebenen die gleichberechtigte Teilhabe versagt. Es ist nicht nur Sache der Bürgerschaft oder des Senats, Gleichberechtigung voranzutreiben, sondern ein Anliegen der gesamten Gesellschaft. Daher ist ein Feiertag richtig, der die Frauen würdigt, das bislang Erreichte feiert und das noch Ausstehende anmahnt.“

Ein Feiertag am 8. März soll auch all jenen gedenken, die dafür gekämpft haben, dass Frauen heute einen Beruf ausüben können, ohne ihren Mann um Erlaubnis zu fragen, dass Vergewaltigung in der Ehe strafbar ist, dass sie wählen und politisch aktiv sein dürfen. Das Gegenteil davon ist noch nicht allzu lange her.

Artus weiter: „Der 8. März soll gesellschaftlich so wichtig sein wie der 1. Mai: Er soll als Regel-Feiertag die Frauen in ihren gesamten Fähigkeiten würdigen - und nicht nur durch einen Sonntag im Mai das Engagement der Mütter.“

Ein wichtiges Dokument für die frauenpolitischen Ziele ist das jetzt zum Download bereit stehende Wortprotokoll der Gleichstellungsanhörung der Fraktion DIE LINKE. Vier Stunden Vorträge und Diskussion zwischen Expertinnen aus Behörden, vom Berliner Senat, von der Zentralstelle zur Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau in Bremen, den Gewerkschaften, dem Landesfrauenrat, den Frauenprojekten und vielen weiteren Feministinnen aus Hamburg.