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19. September 2009 Bürgerschaftsfraktion

40 Jahre pro familia Hamburg e.V. - DIE LINKE fordert mehr Mittel für Sexualpädagogik

„Ohne Pro Familia wäre das Sexualleben vieler Menschen vermutlich immer noch ziemlich ver-klemmt. Pro Familia hat mit ihren Beratungsangeboten und ihrem Aufklärungsansatz Männer, Frauen und Jugendliche begleitet und zur Selbstbestimmung beigetragen. Dass diese wichtige Insti-tution nun bereits 40 Jahre alt wird, muss zurecht gefeiert werden“, sagt Kersten Artus, Sprecherin für Gleichstellung und Gesundheit der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu Beginn der Festwoche zu Ehren des Geburtstages von pro familia Hamburg e.V.. 

Auch sämtliche Themen von Schwangerschaft und Partnerschaft werden bei pro familia Hamburg e.V. aufgegriffen.

„In Anbetracht dessen, dass es immer noch militante Abtreibungsgegner gibt und diese in den USA erst vor kurzem einen Arzt ermordet haben, ist es unverzichtbar, weiterhin Aufklärung zu betreiben. DIE LINKE steht nach wie vor dafür, dass der § 218 StGB ersatzlos gestrichen wird“, betont Kers-ten Artus. „Die Sexualaufklärung benötigt in Zeiten, in denen die Suche nach der eigenen sexuellen Identität immer früher beginnt, mehr Mittel, damit ausreichenden Ressourcen in den Schulen und in der offenen Kinder- und Jugendarbeit bereitgestellt werden können.“