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15. Juli 2015 Bürgerschaftsfraktion, NOlympia

20 Millionen mehr oder weniger – bei Olympia geht alles?!

Einem Bericht der „Welt“ zufolge will die Bundesregierung für die Hamburger Olympiabewerbung statt der beschlossenen 30 Millionen nur zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen. Einer der Gründe soll die Frage der mangelnden Einflussmöglichkeiten sein. „Damit fehlen in der Rechnung für die Bewerbungskosten plötzlich 20 Millionen Euro“, stellt Heike Sudmann fest, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Das ist ein Beweis mehr, wie bei Olympia mit Geld und Zahlen jongliert wird.“ Zudem gilt: Bringt die Hamburger Wirtschaft die zugesagten 25 Millionen Euro nicht auf, muss laut Gesellschaftervereinbarung die Stadt auch diesen Anteil zahlen. „Die Bedenken des Bundes kann ich allerdings gut verstehen“, so Sudmann. „Denn nicht der Bund als größter Geldgeber entscheidet, was mit dem Geld passiert, sondern der DOSB.“ In der Gesellschaftervereinbarung ist festgelegt,  dass alle wesentlichen Entscheidungen das Einvernehmen des DOSB  benötigen.

Auch bei der Höhe der Bewerbungskosten gibt es Unklarheiten. In der Gesellschaftervereinbarung vom Juni 2015 wird das Bewerbungsbudget auf 50 Millionen Euro festgelegt. In seiner Drucksache 21/795 (Seite 8) hat der Senat jedoch – ebenfalls im Juni - der Bürgerschaft mitgeteilt, dass der Bund bis zu 30 Millionen Euro trägt, die Wirtschaft 25 Millionen und Hamburg bis zu 15 Millionen – zusammen sind das bis zu 70 Millionen Euro.