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		<title>Positionen der Partei DIE LINKE. Hamburg</title>
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			<title>Positionen der Partei DIE LINKE. Hamburg</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 22:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>6. Tagung des 2. Landesparteitages - Außerordentlicher Satzungsparteitag</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/6-tagung-des-2-landesparteitages-ausserordentlicher-satzungsparteitag.html</link>
			<description> Der Landesvorstand beruft für Samstag den 24. März von 11:00  bis 17:00 Uhr gemäß...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <ol><li><p><span style="mso-fareast-font-family:CorpoS;mso-bidi-font-family:CorpoS"><span style="mso-list:Ignore"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;">&nbsp;</span></span></span>Der Landesvorstand beruft für Samstag den 24. März von 11:00<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>bis 17:00 Uhr gemäß Beschluss der 5. Tagung des 2. Landesparteitags einen außerordentlichen Landesparteitag zur Änderung der Landessatzung ein. Tagungsort ist der Hamburg Saal des Berufsförderungswerkes in Farmsen.</p></li><li><p><span style="mso-fareast-font-family:CorpoS;mso-bidi-font-family:CorpoS"><span style="mso-list:Ignore"></span></span>Der Landesvorstand dankt der Arbeitsgruppe aus unterschiedlichen Gliederungen, Zusammenschlüssen und dem Landesvorstand für den Vorschlag zur Modifizierung der Landessatzung, </p></li><li><p><span style="mso-fareast-font-family:CorpoS;mso-bidi-font-family:CorpoS"><span style="mso-list:Ignore"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;">&nbsp;</span></span></span>Der Landesvorstand übergibt diesen Vorschlag der Basis und bittet die Mitglieder des Landesvorstandes, die an der Erarbeitung beteiligt waren, auf Einladung von Gliederungen und Zusammenschlüssen, diesen auf Versammlungen und Treffen zu erläutern.</p></li><li><p><span style="mso-fareast-font-family:CorpoS;mso-bidi-font-family:CorpoS"><span style="mso-list:Ignore"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span></span>Der Landesvorstand übernimmt durch seine Mitglieder eine besondere Verantwortung für die Mobilisierung zum außerordentlichen Landesparteitag am 24. März und bittet die Bezirksverbände und die landesweiten Zusammenschlüsse ebenso für eine gute Beteiligung mit Sorge zu tragen.</p></li></ol>]]></content:encoded>
			<category>Landesvorstand</category>
			
			<author>info@die-linke-hamburg.de</author>
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:00:00 +0100</pubDate>
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			<title>Für menschenwürdiges Wohnen – Mietpreissteigerungen stoppen!</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/fuer-menschenwuerdiges-wohnen-mietpreissteigerungen-stoppen.html</link>
			<description>Bezahlbares, menschenwürdiges und gesundes Wohnen ist ein soziales Grundrecht für alle Menschen –...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <h3 class="MsoNormal">Bezahlbares, menschenwürdiges und gesundes Wohnen ist ein soziales Grundrecht für alle Menschen – ohne Wenn und Aber.</h3>
<p class="MsoNormal">Jedoch: In den vergangenen Jahrzehnten ist die Privatisierung des Wohnungsmarktes einschließlich der Kommerzialisierung der öffentlichen Wohnungsunternehmen politisch massiv vorangetrieben worden. Unter neoliberaler Leitlinie ist „Wohnen“ eine Profitquelle geworden statt öffentlich zu garantierendes Menschenrecht. Dies hat erhebliche negative soziale Konsequenzen.</p>
<p class="MsoNormal">Mietwohnungen wurden und werden insbesondere in den innenstadtnahen Vierteln in atemberaubendem Tempo in Eigentumswohnungen umgewandelt, die für die große Mehrheit der Hamburger Bevölkerung unbezahlbar sind. Der jahrelang betriebene Wohnungsbau nach den Regeln kapitalistischer Marktlogik ist weit hinter den gesellschaftlichen Anforderungen zurückgeblieben und hat damit zur systematischen Verknappung von bezahlbarem Wohnraum und zur Explosion der Mieten geführt.</p>
<p class="MsoNormal">Aus den besonders „aufgewerteten“ innenstadtnahen Wohnlagen wurde so bereits eine große Zahl von Menschen verdrängt, die soziale Spaltung Hamburgs weiter vertieft und räumlich zementiert. Die citynahen Quartiere entwickeln sich zu immer exklusiveren Vierteln der Gut- und Bestverdienenden, in Stadtteilen an der Peripherie konzentrieren sich zunehmend die einkommensarmen und benachteiligten Bevölkerungsschichten.</p>
<p class="MsoNormal">Damit geht auch eine gestiegene soziale Desintegration von den kulturellen Entwicklungsmöglichkeiten der Großstadt einher.</p>
<p class="MsoNormal">Konkret heißt das: Verbliebene Mietwohnungen werden bei Neuvermietung zu einem Quadratmeterpreis von deutlich über 10 Euro netto-kalt angeboten, die kein Wohnungs-/Sozialamt übernimmt und auch nur Besserverdienende problemlos zahlen können. Die wenigen neugeschaffenen Mietwohnungen werden zurzeit zwischen 11 und 17 Euro angeboten.</p>
<p class="MsoNormal">Anfang November 2011 wurde durch die Veröffentlichung des aktuellen Mietenspiegels die nächste Runde der Mietpreiserhöhungen eingeleitet. Mit durchschnittlich 5,8&nbsp;Prozent sind die Steigerungen fast doppelt so hoch wie im letzten Mietenspiegel. Doch in vielen Quartieren steigen die Mieten noch schneller. Auch für Hamburger und Hamburgerinnen, die durchschnittlich verdienen, droht das Grundbedürfnis zu wohnen in einen kaum bezahlbaren Luxus verkehrt zu werden.</p>
<p class="MsoNormal">Zumal der neue Mietenspiegel Vermietern und Vermieterinnen die Handhabe für noch deutlichere Mieterhöhungen bietet als bislang. Der nächste Mietenspiegel in zwei Jahren wird dann noch weit höhere Mieten ausweisen und noch krassere Preissteigerungen zur Folge haben – es sei denn, die Berechnungsweise des Mietenspiegels wird endlich grundlegend korrigiert. Bisher fließen nur diejenigen Mieten ein, die in den vorausgegangenen vier Jahren neu vereinbart wurden – d. h.: in den allermeisten Fällen angestiegen sind. </p>
<p class="MsoNormal">Diese antisoziale Spirale wird zusätzlich dadurch begünstigt, daß die Angaben der VermieterInnen zur Mietpreisentwicklung weitgehend unkontrolliert sind.</p>
<p class="MsoNormal">Längst müssen die HamburgerInnen im Schnitt fast ein Drittel ihres Einkommens für das Wohnen aufbringen. Wer wenig Geld hat, sogar bis zu 50&nbsp;Prozent des ohnehin schmalen Einkommens – Tendenz steigend. Dabei ist das Einkommen von fast jedem zweiten Hamburger Haushalt so gering, dass er rechtlich Anspruch auf eine Sozialwohnung hätte.</p>
<p class="MsoNormal">Doch die seit den 1950er und vor allem in den 70er Jahren noch einmal durch die neuen Großsiedlungen staatlich organisierte Abfederung des Mangels durch sozialen Wohnungsbau mit Mietpreisbindung, die gerade für Menschen mit geringem Einkommen die Anmietung einer Wohnung gewährleistete, ist in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgefahren worden. Die Folge: Der Anteil geförderter Wohnungen am Gesamtwohnungsbestand ist dramatisch rückläufig. Das gilt auch und besonders für SAGA/GWG-Wohnungen.</p>
<p class="MsoNormal">Auf der anderen Seite ist ein Bestand von ca. 1,4 Millionen Quadratmeter leerstehende Büroflächen entstanden, die rein rechnerisch ca. 15.000 familiengerechten Wohnungen entsprächen. Besonders skandalös: Der Büroleerstand ist steuerlich absetzbar und wird dadurch vom Steuerzahler noch subventioniert. Gleiches gilt für den Leerstand von Wohnungen.</p>
<p class="MsoNormal">Kriterien für gesundes Wohnen, wie sie systematisch erstmals in den 1920er Jahren entwickelt wurden (Licht, Luft und Farbe/Grün für die Arbeiterschaft), werden zunehmend durch den Vorrang der Renditeerwartung ersetzt.</p>
<p class="MsoNormal">Alle anderen Bürgerschafts- und Bundestagsparteien haben mit großer Bereitwilligkeit Schutzschirme für Banken und private Investoren aufgespannt und mit dieser Politik die sozialen Widersprüche weiter verschärft. Demgegenüber ist es an der Zeit, dass es für die Mehrheit der Bevölkerung einen Schutz vor der drohenden wohnungspolitischen und sozialen Katastrophe gibt.</p>
<p class="MsoNormal">Wir fordern daher: </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p><ul><li><span style="mso-fareast-language:DE">Die Wohnungen und Mieten müssen dem kapitalistischen Verwertungsprozess entzogen werden.</span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Bei Wohnungsneubau muss ein Anteil von 50 Prozent Sozialwohnungen realisiert werden, abzusichern durch zwingend verpflichtende städtebauliche Verträge. D. h.: Es müssen jährlich mindestens 4000 Sozialwohnungen bei einem Gesamtneubauvolumen von mindestens 8000 Wohnungen pro Jahr gebaut werden. </span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Die städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA/GWG muss auf diese Ziele verpflichtet werden, in enger Kooperation mit den Genossenschaften, die weiterhin gemeinnützige Ziele verfolgen. Etwaige „Gewinne“ der SAGA/GWG sind ausschließlich zum Bau von Sozialwohnungen zu nutzen.</span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Städtische Flächen sollten nicht verkauft, sondern nach den Regeln des Erbbaurechts vergeben werden.</span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Unbefristete Mietpreisbindung von Sozialwohnungen wie in Wien und gesetzliche Mietobergrenzen für Neuvermietungen, die an die Entwicklung der Masseneinkommen gekoppelt sind (maximal 30 Prozent der durchschnittlichen Einkommen</span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Aufnahme der unverändert gebliebenen Bestandsmieten in die Berechnungsgrundlage des Mietenspiegels und Möglichkeit der Datenkontrolle z. B. durch MieterInnenverbände.</span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Die steuerliche Absetzbarkeit von leerstehendem Büro- und Wohnraum muss abgeschafft werden. </span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Die gesetzliche Frist für Leerstand muss von 6 auf 3 Monate verkürzt werden. Schlupflöcher zur Verschleierung von Leerstand müssen gestopft und die Möglichkeit der Zwangsbelegung durch die Bezirksämter eingeführt werden.</span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Die Möglichkeit der Umwandlung von leerstehenden Büroflächen muss systematisch überprüft werden. Die Umwandlung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum muss ggf. erzwungen werden, auch durch Enteignung als Mittel zur Beseitigung der Wohnungsnot.</span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Mietpreisstopp für den öffentlichen Wohnungssektor (SAGA/GWG).</span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Mieterhöhungen auf Grund von energetischer Sanierung und Modernisierung müssen einer Mietendeckelung unterliegen. Soziale und ökologische Umgestaltung des Mietenspiegels, bis dahin seine Aussetzung </span></li><li><span style="mso-fareast-language:DE">Soziale Erhaltenssatzungen für Stadtteile, die von Verdrängungsprozessen bedroht sind. </span></li><li> <span style="mso-fareast-language:DE">Die LINKE begrüßt und unterstützt den Protest von MieterInnen, Vereinen und Initiativen gegen Mietwucher, Willkür und Verwahrlosung von Häusern und Wohnungen durch die Vermieter. Wir beteiligen uns an Bündnissen und außerparlamentarischen Aktivitäten und tragen den Protest auch ins Parlament</span></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="annotation">Beschluß der 5. Tagung des 2. Landesparteitages <br />am 27. November 2011 in Hamburg Farmsen<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Landesparteitag</category>
			
			<author>landesvorstand@die-linke-hamburg.de</author>
			<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 12:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Resolution des Landesparteitages</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/resolution-des-landesparteitages.html</link>
			<description>Während Jan van Aken, der Hamburger Bundestagsabgeordnete der Partei DIE  LINKE in der Türkei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <p class="bodytext">Während Jan van Aken, der Hamburger Bundestagsabgeordnete der Partei DIE  LINKE in der Türkei weilt, um den Vorwurf der Ermordung von 35  kurdischen GuerillakämpferInnen durch die türkische Armee mittels des  Einsatzes von nach der UN-Konvention verbotenen chemischen Waffen zu  überprüfen, hat die Berliner Polizei zunächst eine von kurdischen Vereinen  angemeldete Demonstration gegen das PKK-Verbot mit der Begründung  verboten, daß es dort um Zeigen verbotener Symbole der PKK kommen könne.  Eine daraufhin von der LINKEN-Bundestagsabgeordneten Heidrun Dittrich  angemeldete Ersatz-Demonstration unter dem Motto &quot;Demokratische Rechte  verteidigen&quot; wurde ebenfalls verboten. Nachdem die KurdInnen daraufhin  zur Teilnahme an einer antifaschistischen Bündnis-Demonstration unter  dem Motto &quot;Staat und Nazis Hand in Hand&quot; aufrief, griff die Berlinder  Polizei den kurdischen Block massiv und brutal an, wobei es nach  Augenzeugenberichten zu ca. 300 Festnahmen kam.</p>
<p class="bodytext">Mit dieser Art Vorgehen gegen friedliche kurdische DemonstrantInnen, das  rechtlich immer wieder auf das PKK-Verbot gestützt wird, macht sich  Deutschland nicht nur in der Türkeidurch seine Waffenlieferungen an das  türkische Militär, sondern auch hier in Deutschland zum entschlossenen  Partner des türkischen Staates bei seinem völkerrechtswidrigen Krieg  gegen das kurdische Volk. </p>
<p class="bodytext">Wir fordern: <br /></p><ul><li>Keine Waffenlieferungen an das türkische Militär! </li><li>Eine internationale Untersuchungskommission zur Untersuchung der  Chemiewaffen- bzw. Giftgaseinsätze gegen kurdische KombattantInnen! </li><li>Aufhebung des PKK-Verbots! </li><li>Frieden für Kurdistan - Freiheit für Öcalan! </li></ul><p class="annotation">Resolution der 5. Tagung des 2. Landesparteitages <br />am 27. November 2011 in Hamburg Farmsen</p>]]></content:encoded>
			<category>Landesparteitag</category>
			
			<author>info@die-linke-hamburg.de</author>
			<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sie reden vom Frieden. Sie führen Krieg!</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/sie-reden-vom-frieden-sie-fuehren-krieg.html</link>
			<description>Truppen raus aus Afghanistan!
Der Parteitag der Hamburger LINKEN lehnt den imperialistischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <h1>Truppen raus aus Afghanistan!</h1>
<p class="MsoNormal">Der Parteitag der Hamburger LINKEN lehnt den imperialistischen Afghanistan-Krieg der NATO und die Beteiligung der Bundeswehr daran grundsätzlich ab. Zehn Jahre Krieg haben deutlich gezeigt, dass der Krieg die Situation der Menschen vor Ort keineswegs verbessert, sondern sie eklatant verschlechtert hat. Wir fordern das sofortige Ende des Krieges und der Besatzung Afghanistans durch die NATO, den umgehenden Abzug aller westlichen Truppen, Polizisten und Geheimdienstmitarbeiter und umfassende Entschädigung für alle Kriegsopfer. Die Konferenz der Bundesregierung auf dem Bonner Petersberg ist kein Schritt in die richtige Richtung, weil sie nicht den Frieden fördert, sondern den Krieg durch dessen Afghanisierung in einen permanenten Bürgerkrieg mit Unterstützung der NATO verwandelt. Die afghanische Polizei und das afghanische Militär sollen in Zukunft die Drecksarbeit erledigen, um die Interessen der NATO durchzusetzen, damit diese weniger tote Soldaten nach Hause bringt, Geld einsparen und dementsprechend ihren Einsatz am Hindukusch besser vermitteln kann. Der Landesparteitag unterstützt daher in Übereinstimmung mit den Beschlüssen des Bundesvorstands und dem Aufruf des „Protestbündnisses gegen Petersberg 2“ die Proteste gegen die Konferenz vom 3.-5.12.2011 und fordert alle Mitglieder der Hamburger LINKEN dazu auf, sich an ihnen zu beteiligen.</p>
<p class="annotation">Resolution der 5. Tagung des 2. Landesparteitages <br />am 27. November 2011 in Hamburg Farmsen</p>]]></content:encoded>
			<category>Landesparteitag</category>
			
			<author>info@die-linke-hamburg.de</author>
			<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 14:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Gorleben ist überall!</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/gorleben-ist-ueberall.html</link>
			<description>Atomausstieg beschleunigen – Atomkonzerne entmachten
Unter dem Eindruck von Fukushima hat die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <h2>Atomausstieg beschleunigen – Atomkonzerne entmachten</h2>
<p class="bodytext">Unter dem Eindruck von Fukushima hat die Bundesregierung im Sommer unter verstärkten Druck der Anti-Akw-Bewegung die Rücknahme der Laufzeitverlängerungen beschlossen. Angesichts der drohenden Gefahren ist dieser Schritt völlig unzureichend und ein verlässlicher Plan für eine sozial verträgliche Energiewende liegt nicht vor. Offenbar können, oder wollen sich CDU, FDP, SPD und Grüne nicht ernsthaft gegen die Atomlobby durchsetzen. Elf weitere Jahre setzten sie auf die Atomkraft. Laut Atomkompromiss sind zur Bundestagswahl 2021 noch sechs AKWs am Netz. Zehn Jahre nach Fukushima kann dann eine erneute Debatte um AKW-Laufzeitverlängerungen beginnen. Das ist kein Ausstiegsbeschluss, sondern ein gefährliches Spiel mit der Sicherheit der Bevölkerung. <br /><br />Ein vollständiger Atomausstieg ist bis zum Ende des Jahres 2014 technisch machbar - auch unter Berücksichtigung der in den AKWs Beschäftigten. Die&nbsp; angehäuften Profite können die Energiekonzerne in Umschulungen und zukunftsorientierte Arbeitsplätze in erneuerbaren Energien investieren.<br />Statt durch lange Laufzeiten von AKWs eine Hintertür für deren Weiterbetrieb offen zu halten, muss der Atomausstieg im Grundgesetz verankert und damit unumkehrbar gemacht werden.<br />Bei der Lagerauswahl sind Bundesregierung und Landesregierung in Zusammenarbeit mit den Atomkonzernen undemokratisch und unwissenschaftlich vorgegangen. Im Nachhinein wollten die Parteien das vertuschen. Dies hat nun auch der offizielle Untersuchungsausschuss erwiesen. Ohne ein wissenschaftliches Verfahren und ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit schicken Bundesregierung und Stromkonzerne seit Jahrzehnten tödlichen Strahlenmüll nach Gorleben. </p>
<p class="bodytext">Auch der 13. Castor-Transport wurde trotz überhöhter Strahlenwerte in Gorleben genehmigt und statt der Aufgabe Gorlebens als Endlagerstandort wird dort weitergebaut. </p>
<p class="bodytext">Solange die Atomkraftwerke noch laufen, solange kein geeignetes Lager für den Atommüll gesucht wurde, ist es unsere demokratische Pflicht gegen die Atomtransporte, nach Gorleben und überall hin, zu protestieren. <br />Auch wenn wir heute nicht im Wendland dabei sein können, erklären wir uns solidarisch mit allen die an Straße, Schiene oder Wiese gegen den Castor-Transport Widerstand zeigen.</p>
<p class="bodytext">DIE LINKE wird weiterhin im Bundestag, Bürgerschaft und auf der Straße für einen deutlich schnelleren Atomausstieg streiten.</p>
<p class="annotation">Resolution der 5. Tagung des 2. Landesparteitages <br />am 27. November 2011 in Hamburg Farmsen</p>]]></content:encoded>
			<category>Landesparteitag</category>
			
			<author>info@die-linke-hamburg.de</author>
			<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 13:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme der Hamburger LINKEN zum Antisemitismusbeschluss der Linksfraktion vom 07.06.2011</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/stellungnahme-der-hamburger-linken-zum-antisemitismusbeschluss-der-linksfraktion-vom-07062011.html</link>
			<description>Die Hamburger LINKE stellt fest: 
Der Beschluss der Bundestagsfraktion der LINKEn v. 07.06.2011[1]...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <p class="anreisser">Die Hamburger LINKE stellt fest: </p><ol><li>Der Beschluss der Bundestagsfraktion der LINKEn v. 07.06.2011<span style="mso-footnote-id:ftn1"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn1" name="_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[1]</span></span></span></span></span></a></span> fällt hinter die Differenzierungen ihres eigenen Positionspapiers vom 20. April 2010<span style="mso-footnote-id:ftn2"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn2" name="_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[2]</span></span></span></span></span></a></span> weit zurück und erweckt den Eindruck, dieser solle revidiert werden<span style="mso-footnote-id:ftn3"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn3" name="_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[3]</span></span></span></span></span></a></span>, indem er die Überschrift und den ersten Teil des Beschlusses (allgemein gegen Antisemitismus) in einen Zusammenhang mit dem vorletzten Absatz (gegen die Ein-Staaten-Lösung, gegen einen Boykott und gegen die Beteiligung an der zweiten GAZA-Flottille) bringt.<span style="mso-footnote-id:ftn4"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn4" name="_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[4]</span></span></span></span></span></a></span><br />Demgegenüber erklären wir: die Diskussion um eine Ein- oder Zweistaatenlösung<span style="mso-footnote-id:ftn5"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn5" name="_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family: Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[5]</span></span></span></span></span></a></span>, um einen Boykott oder um eine Beteiligung an der 2. Gaza-Flottille hat mit Antisemitismus nichts zu tun.<br />Wir schreiben keinem Parteimitglied vor, in welcher Weise es sich gegen die Politik Israels in Bezug auf die PalästinenserInnen oder für die PalästinenserInnen engagieren soll, sofern es sich den Inhalten der grundlegenden Beschlüsse des Hamburger Parteitages vom 18. April 2009<span style="mso-footnote-id:ftn6"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn6" name="_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[6]</span></span></span></span></span></a></span> und des von uns gutgeheißenen Beschlusses der Linksfraktion vom 20. April 2010 verpflichtet fühlt.<br /><br /></li><li>Der letzte Absatz (Erwartung an die MitarbeiterInnen und die FraktionsmitarbeiterInnen, sich für die Positionen des Beschlusses einzusetzen) stellt quasi einen Maulkorbbeschluss dar, eine differenzierende und kontroverse Diskussion um die Politik Israels und mögliche Lösungsansätze für das Palästinaproblem zu führen.[7]<br />Wir sind dagegen der Meinung, dass eine offene und solidarisch geführte innerparteiliche Diskussion auf der Grundlage der o.g. grundsätzlichen Haltung zur Politik Israels gegenüber den PalästinenserInnen sinnvoll und nützlich ist. Hinter die dort formulierten Positionen darf nicht zurückgefallen werden.<br /><br /> </li><li>Die im Beschluss geforderte grundsätzliche Ablehnung eines Boykotts von Waren aus den von Israel widerrechtlich besetzten Gebieten durch Deutsche ignoriert die differenzierende Haltung hierzu, wie sie z.B. in der israelischen Linken und international (z.B. GB, Skandinavien) geführt wird<span style="mso-footnote-id:ftn8"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn8" name="_ftnref8"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[8]</span></span></span></span></span></a></span>, und birgt die Gefahr, dass den AkteurInnen unlautere Motive unterstellt werden.<br />Ungewollt wird hier auch der Behauptung Nahrung gegeben, Kritik an der völkerrechtignorierenden<span style="mso-footnote-id:ftn9"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn9" name="_ftnref9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[9]</span></span></span></span></span></a></span> Haltung der israelischen Regierung sei Antisemitismus und Aktionen und Kritik dagegen auch.<span style="mso-footnote-id:ftn10"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn10" name="_ftnref10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family: Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[10]<br /><br /></span></span></span></span></span></a></span></li><li>Der Beschluss fällt auch der palästinensischen, der israelischen und der internationalen Solidaritätsbewegung für ein Palästina in Frieden in den Rücken, wenn erklärt wird, dass eine Beteiligung an der diesjährigen Fahrt einer &quot;Gaza-Flottille&quot; für die LINKE nicht in Frage komme und dies auch von den MitarbeiterInnen der Fraktion erwartet werde.<br />Dabei wird unterstellt – bisher ohne die Spur eines Beweises -, die organisierenden bzw. finanzierenden Gruppierungen verfolgten unlautere Motive.<span style="mso-footnote-id:ftn11"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn11" name="_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[11]<br /><br /></span></span></span></span></span></a></span></li><li>Auch der im ND referierte erneute Beschluss der Bundestags-Fraktion unter dem Titel &quot; Kritik an israelischer Regierungspolitik ist kein Antisemitismus&quot;<span style="mso-footnote-id:ftn12"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftn12" name="_ftnref12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[12]</span></span></span></span></span></a></span> ändert nichts an unserer Interpretation des Beschlusses vom 07.06.2011, ergänzt diesen lediglich - wie der Beschluss selbst formuliert - um bekannte Positionen der Fraktion zur Politik Israels gegenüber den PalästinenserInnen.<br /> </li></ol><div style="mso-element:footnote-list"><hr /><div id="ftn1" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn1"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[1]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><a href="http://linksfraktion.de/positionspapiere/entschieden-gegen-antisemitismus-2011-06-07/" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://linksfraktion.de/positionspapiere/entschieden-gegen-antisemitismus-2011-06-07/</span></a> </span></p></div><div id="ftn2" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn2"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref2" name="_ftn2"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[2]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><a href="http://www.linksfraktion.de/positionspapiere/position-fraktion-linke-nahost-konflikt/" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.linksfraktion.de/positionspapiere/position-fraktion-linke-nahost-konflikt/</span></a> </span></p></div><div id="ftn3" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn3"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref3" name="_ftn3"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[3]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Vgl. zahlreiche Stellungnahmen aus der Solidaritätsbewegung für Palästina, der Friedensbewegung aber auch aus den Gliederungen, AGs und AKs der LINKEn, sowie Stellungnahmen Einzelner. Einen sehr guten Überblick über die Debatte innerhalb und außerhalb der Linken, der zudem noch systematisiert ist, bietet: <a href="http://www.palaestina-portal.eu/kampagnenjournalismus_hasbara_jagd_auf_die_linke.htm" target="_blank" >http://www.palaestina-portal.eu/kampagnenjournalismus_hasbara_jagd_auf_die_linke.htm</a></span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count: 1">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>und - vor allem sehr aktuell - mit Archiv und Kartenmaterial, historischen Dokumenten etc.: <a href="http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/" target="_blank" >www.arendt-art.de/deutsch/palestina/</a></span></p></div><div id="ftn4" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn4"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref4" name="_ftn4"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[4]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Vgl. zum weiteren aktuellen und historischen Kontext den Aufsatz von Uri Davis, israelischer Menschrechtler: &quot;</span><span style="font-size:8.0pt; mso-fareast-font-family:TimesNewRomanPS-BoldMT;mso-bidi-font-family:TimesNewRomanPS-BoldMT">Apartheidstaat Israel - Was kann Israel von Südafrika lernen?&quot; zu lesen auf: <a href="http://www.palaestina.ch/d/doc/interview_uri_davis.php.nd" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.palaestina.ch/d/doc/interview_uri_davis.php.nd</span></a> <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>die Zusammenstellung der Bundeszentrale für Politische Bildung (Welche Bedeutung hat die Religion im Staat Israel?): <a href="http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=CNVTUG&amp;page=0" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=CNVTUG&amp;page=0</span></a> <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>und einen Aufsatz von Uri Avnery vom 18.06.2011, &quot;Leugnen, leugnen&quot;: <a href="http://www.uri-avnery.de/news/141/17/Leugnen-leugnen" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.uri-avnery.de/news/141/17/Leugnen-leugnen</span></a> .</span></p></div><div id="ftn5" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn5"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref5" name="_ftn5"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[5]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Der Berliner Botschafter und Generaldelegierter der palästinensischen Generaldelegation in Deutschland Salah Abdel-Shafi bemerkte auf einer Veranstaltung am 24. Juni 2011 im Curiohaus auf Nachfrage zur &quot;Ein-Staaten-Lösung&quot;: Die palästinensische offizielle Vertretung fordert eine Zweistaatenlösung. Dem entspreche auch die für September 2011 geplante Ausrufung des palästinensischen Staates und der geplante Antrag an die UNO (zunächst im Sicherheitsrat), Palästina als offizielles UNO-Mitglied aufzunehmen. Eine Ein-Staaten-Lösung stellte Shafi in folgenden Zusammenhang: wenn die gegenwärtige Siedlungs- und Mauerpolitik ungebremst weitergehe, gäbe es irgendwann die Situation, dass es für einen palästinensischen Staat, der souverän und lebensfähig sei, kein entsprechendes Territorium mehr. Dann bliebe nur noch eine Ein-Staaten-Lösung übrig. Das sei aber dann eine Folge der israelischen Besatzungs- und Kolonisierungs -politik/-praxis, nicht eine aktuelle Forderung der PalästinenserInnen. Vgl. auch den Aufsatz von Uri Avnery, Anmerkung 4</span></p></div><div id="ftn6" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn6"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref6" name="_ftn6"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[6]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><a href="http://www.norman-paech.de/584.html" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE; mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.norman-paech.de/584.html</span></a> </span></p></div><div id="ftn7" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn7"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref7" name="_ftn7"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[7]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Auch auf diesen Vorwurf, der von vielen Seiten erhoben wird, reagierte Gysi und verneinte eine solche Absicht in Interviews im ND und der TAZ: <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wir-muessen-der-kritik-grenzen-setzen/" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wir-muessen-der-kritik-grenzen-setzen/</span></a> <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;&nbsp;</span>und <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/200025.warum-diese-leidenschaft.html" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.neues-deutschland.de/artikel/200025.warum-diese-leidenschaft.html</span></a> </span></p></div><div id="ftn8" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn8"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref8" name="_ftn8"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[8]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Vgl. hierzu den WOZ-Artikel von Stefan Howald; WOZ Nr. 25 v. 23. Juni 2011 Seite 5 (der Text kann auf Anfrage an die Linke-Hamburg bezogen werden: <a href="mailto:geschaeftsstelle@die-linke-hamburg.de" ><span style="mso-ansi-language: DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">geschaeftsstelle@die-linke-hamburg.de</span></a> ) und die Zusammenstellung im ND v. 28.06.2011 (<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/200791.hart-weich-oder-gar-nicht.html?sstr" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.neues-deutschland.de/artikel/200791.hart-weich-oder-gar-nicht.html?sstr</span></a>= <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>). Interessant ist auch die Stellungnahme von Salah Abdel-Shafi (siehe Anmerkung 2): dort wiederholte er die offizielle Haltung der Palästinensischen Vertretung, dass die PalästinenserInnen einen Boykott von Siedlungsprodukten fordern. Weitergehende Boykottforderungen hätten sie nicht. Es sei aber anderen Organisationen unbenommen, einen weitergehenden Boykott zu praktizieren bzw. zu fordern. Siehe auch: <a href="http://www.bds-kampagne.de/" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language: DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.bds-kampagne.de/</span></a> . Zum Boykott Israels äußerte sich Abdel-Shafi weiter: Ein Boykott müsse, wenn er sinnvoll sein solle, in einen politischen und praktischen Zusammenhang gestellt werden: 1. politisch müsse er zum Ziel haben, den Preis der Kolonisierung und Besatzung der palästinensischen Gebiete in solche Höhen zu treiben, dass er unbezahlbar werde, sowohl politisch als auch ökonomisch. 2. Ein Boykott mache nur Sinn, wenn das politische Ziel klar mit ihm verbunden werde, um Missbräuchen und Missverständnissen vorzubeugen. 3. Ein Boykott müsse auf eine Wirkung abzielen, die über eine symbolische Bedeutung hinausgehe, sonst laufe er ins Leere. 4. Ein Boykott müsse gut medial vermittelbar sein, sowohl was das Ziel als auch was die zu boykottierenden Waren oder Dienstleistungen angehe. Interessant seien auch Differenzierungen, wie sie beim Boykott Südafrikas praktiziert wurden: so wurden kritische KünstlerInnen nicht boykottiert, die sich gegen die Apartheid einsetzten, sondern nur solche, die in Sun-City im Sinne des Apartheid-Regimes auftraten. Gleiches gelte für den Boykott von WissenschaftlerInnen. Insofern beträfe ein Kultur- und Wissenschaftsboykott auch auf Personen zu, die nicht selbst in Israel lebten oder dessen Staatsangehörige seien, sondern auf alle, die direkt oder indirekt die völkerrechtsignorierende Politik Israels beförderten. Vgl. hierzu auch den Beschluss des Europäischen Gerichtshofes: <b>Bericht</b> über das Urteil:<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span><a href="http://www.aussenwirtschaftslupe.de/recht/einfuhr/westjordanland-sodaclub-vor-dem-eugh-906" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.aussenwirtschaftslupe.de/recht/einfuhr/westjordanland-sodaclub-vor-dem-eugh-906</span></a> .<span style="mso-tab-count: 1"><br /></span>Das Urteil im <b>Wortlaut</b>: <a href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=de&amp;newform=newform&amp;alljur=alljur&amp;jurcdj=jurcdj&amp;jurtpi=jurtpi&amp;jurtfp=jurtfp&amp;docj=docj&amp;docnoj=docnoj&amp;typeord=ALL&amp;numaff=&amp;ddatefs=25&amp;mdatefs=02&amp;ydatefs=2010&amp;ddatefe=&amp;mdatefe=&amp;ydatefe=&amp;nomusuel=Brita&amp;domaine=&amp;mots=Soda+Club&amp;resmax=100&amp;Submit=Suchen" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=de&amp;newform=newform&amp;alljur=alljur&amp;jurcdj=jurcdj&amp;jurtpi=jurtpi&amp;jurtfp=jurtfp&amp;docj=docj&amp;docnoj=docnoj&amp;typeord=ALL&amp;numaff=&amp;ddatefs=25&amp;mdatefs=02&amp;ydatefs=2010&amp;ddatefe=&amp;mdatefe=&amp;ydatefe=&amp;nomusuel=Brita&amp;domaine=&amp;mots=Soda+Club&amp;resmax=100&amp;Submit=Suchen</span></a> </span></p></div><div id="ftn9" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn9"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref9" name="_ftn9"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[9]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Vgl. hierzu: <a href="http://www.norman-paech.de/fileadmin/user_upload/texte/Voelkerrecht/Dierkes-_Buchprojekt_Palaestina-06_08_End.pdf" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.norman-paech.de/fileadmin/user_upload/texte/Voelkerrecht/Dierkes-_Buchprojekt_Palaestina-06_08_End.pdf</span></a> </span></p></div><div id="ftn10" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn10"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref10" name="_ftn10"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[10]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp; </span>Vgl. z.B. die Stellungnahme von Norman Paech in der JUNGEN WELT am 01.06.2011(<a href="http://www.jungewelt.de/2011/06-01/024.php" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language: DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.jungewelt.de/2011/06-01/024.php</span></a> ) und am 27.06.2011 im ND am 27.6.2011 (<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/200580.kniefall-vor-der-deutschen-israel-lobby.html" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.neues-deutschland.de/artikel/200580.kniefall-vor-der-deutschen-israel-lobby.html</span></a> ). Die Gegenposition vertrat Katja Kipping in der gleichen Ausgabe des ND (<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/200579.keine-buendnisse-mit-kriegstreibern.html" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.neues-deutschland.de/artikel/200579.keine-buendnisse-mit-kriegstreibern.html</span></a> ). Auch Gregor Gysi bemerkte diese Konnotation und verwahrte sich dagegen (Interview mit dem ND v. 17.06.2011 und im<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>Interview mit der TAZ v. 16.6.2011: beide siehe Anmerkung 5), gleichfalls Klaus Ernst (ND v. 27.06.2011:<br /> <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/200686.linke-als-friedenspartei-angegriffen.html" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.neues-deutschland.de/artikel/200686.linke-als-friedenspartei-angegriffen.html</span></a>).</span></p></div><div id="ftn11" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn11"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref11" name="_ftn11"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[11]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp; </span>Vgl. die Stellungnahme von Tobias Pflüger in der JUNGEN WELT: <a href="http://www.jungewelt.de/2011/06-28/026.php" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language: DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.jungewelt.de/2011/06-28/026.php</span></a> <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;&nbsp;</span>und den Artikel v. Martin Lejeune, Athen, einer der Teilnehmer an der zweiten GAZA-Flottille im ND v. 28.06.2011: <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/200818.wortgefechte-um-gaza-flotte.html" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.neues-deutschland.de/artikel/200818.wortgefechte-um-gaza-flotte.html</span></a> </span></p></div><div id="ftn12" style="mso-element:footnote"><p class="MsoFootnoteText"><span style="mso-footnote-id:ftn12"><a href="http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/rss.xml#_ftnref12" name="_ftn12"><span style="font-size: 8.0pt;mso-bidi-font-family:Mangal"><span style="mso-special-character:footnote"><span style="font-size:8.0pt;mso-fareast-font-family: &quot;Lucida Sans Unicode&quot;;mso-bidi-font-family:Mangal;mso-font-kerning:.5pt; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">[12]</span></span></span></a></span><span style="font-size:8.0pt"><span style="mso-tab-count:1">&nbsp; </span>Referiert im ND v. 29.06.2011: <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/200928.linke-laesst-sich-israel-kritik-nicht-verbieten.html" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://www.neues-deutschland.de/artikel/200928.linke-laesst-sich-israel-kritik-nicht-verbieten.html</span></a> . Seit 01.07.2011 ist er im Wortlaut auch auf der Homepage der Linksfraktion nachzulesen: <a href="http://linksfraktion.de/positionspapiere/beschluss-fraktion-linke-28-juni-2011/" target="_blank" ><span style="mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:HI;mso-bidi-language:HI">http://linksfraktion.de/positionspapiere/beschluss-fraktion-linke-28-juni-2011/</span></a> </span></p></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Landesvorstand</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 19:45:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Erklärung zur Veranstaltung „Die Einstaatenlösung“ am 2. Juni</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/erklaerung-zur-veranstaltung-die-einstaatenloesung-am-2-juni.html</link>
			<description>Die LINKE ist nicht Mitveranstalter, eine inhaltliche oder politische Unterstützung dieser...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <p class="MsoNormal">Die LINKE ist nicht Mitveranstalter, eine inhaltliche oder politische Unterstützung dieser Veranstaltung gibt es ebenfalls nicht. </p>
<p class="MsoNormal">Der Hinweis auf Unterstützung durch die LINKE bezieht sich allein auf die Tatsache, dass eine Veranstaltungsreihe des Palästina AK mit Gästen aus Palästina von unserem Solidaritäts-Fond mit 400 Euro unterstützt worden ist. Im Mittelpunkt standen gemäß Antrag, der Ende Februar eingegangen ist, v.a. Menschenrechtsfragen, etwa die Lage von palästinensischen Gefangenen in Israel sowie die Lage der Frauen und Familien unter den Bedingungen der Besetzung und als Minderheit in Israel. Nachfragen unsererseits hatten ergeben, dass in diesem AK auch Vertreter der palästinensischen Gemeinde in HH mitarbeiten, die bekannt sind und für vertrauenswürdig erachtet werden. </p>
<p class="MsoNormal">Obwohl Veranstaltungen aus diesem Fond eher nicht gefördert werden, hat v.a. die Möglichkeit, O-Ton authentischer Vertreter aus Palästina, darunter eine palästinensische Knessetabgeordnete, zu den genannten Themen zu hören, den Beirat des Fonds bewogen, die Veranstaltungsreihe finanziell zu unterstützen, zumal in diesem Fall erhebliche Reisekosten angefallen sind.</p>
<p class="MsoNormal">Die inhaltliche Thematik der Abschlussveranstaltung im Juni spielte im März gar keine Rolle. Von einer politischen Unterstützung ihres Inhalts kann also keine Rede sein. Die friedliche Koexistenz von Israelis und Palästinensern in zwei Staaten ist und bleibt die politische Perspektive, die DIE LINKE unterstützt.</p>
<p class="MsoNormal">Wir betonen in diesem Zusammenhang noch ausdrücklich unsere Positionierung als Landesverband vom 17. Dezember 2009, in dem vier Grundpositionen der LINKEN zum Palästina-/Israelkonflikt beschlossen wurden, die für uns eine Einheit bilden und zu denen wir stehen:</p><ul><li><span style="mso-fareast-font-family: CorpoS;mso-bidi-font-family:CorpoS"><span style="mso-list:Ignore"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span></span><em>&quot;Die Existenz des israelischen Staates – der das Ergebnis des von Deutschland ausgegangen faschistischen Völkermordes an den Juden ist - ist unhintergehbar und steht nicht in Frage und darf nicht in Frage gestellt werden.</em></li><li><span style="mso-fareast-font-family: CorpoS;mso-bidi-font-family:CorpoS"><span style="mso-list:Ignore"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;">&nbsp;</span></span></span><em>DIE LINKE wird auch im Palästina-/Israelkonflikt bei ihrer Grundposition bleiben, dass Kriege auf den Müllhaufen der Geschichte gehören. Jegliche Anstrengungen, mit militärischen oder terroristischen Mitteln den &quot;Sieg &quot; über die andere Seite zu erlangen werden nicht unsere Unterstützung finden.</em></li><li><span style="mso-fareast-font-family: CorpoS;mso-bidi-font-family:CorpoS"><span style="mso-list:Ignore"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;">&nbsp;</span></span></span><em>Ebenso wie das israelische Staatsvolk in einem eigenen demokratischen Staat mit funktionstüchtiger Ökonomie lebt, haben die Palästinenser das Recht auf einen funktionstüchtigen Staat. Dies muss im Ergebnis eines Nahost-Friedensprozesses im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung ermöglicht werden.</em></li><li><span style="mso-fareast-font-family: CorpoS;mso-bidi-font-family:CorpoS"><span style="mso-list:Ignore"></span></span><em>Unterdrückte und geknechtete Menschen – und das trifft auch auf den Großteil der Palästinenser zu – bedürfen der Solidarität. Sie können sich auf die Solidarität der LINKEN verlassen, so sie sie denn wollen.</em></li></ul><p class="MsoNormal"><i>Diese hier formulierten Punkte stellen wir in den Kontext der &quot;Position der Fraktion DIE LINKE zum Nahost-Konflikt&quot; vom 5. Mai 2009, die wir damit auch als Landesverband Hamburg der LINKEN ausdrücklich unterstützen.&quot;</i></p>
<p class="MsoNormal">Nach dem Beschluss der Zuwendung durch den Beirat haben sich die Veranstalter bedankt und geschrieben, dass sie uns selbstverständlich als Unterstützer nennen würden. Dagegen hatten wir zu dem Zeitpunkt nichts einzuwenden, da wir nicht davon ausgehen konnten, dass die dies dazu führen würde, dass DIE LINKE mit einer Position verbunden wird, die sie nicht vertritt – auch in Hamburg.</p>]]></content:encoded>
			<category>Landesvorstand</category>
			
			<author>info@die-linke-hamburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 18:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Hamburger Vorschlag zur Veränderung und Ergänzung des Friedensteils im Programmentwurf</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/hamburger-vorschlag-zur-veraenderung-und-ergaenzung-des-friedensteils-im-programmentwurf.html</link>
			<description>Der Programmentwurf unternimmt einen analytischen Zugriff auf die Friedensaufgabe der LINKEN im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <p class="bodytext">Der Programmentwurf unternimmt einen analytischen Zugriff auf die Friedensaufgabe der LINKEN im Abschnitt &quot;Imperialismus und Krieg&quot; (S. 10). Darin geht er u.E. zutreffend davon aus, dass die führenden kapitalistischen Staaten mit ihren transnational organisierten Unternehmen nicht nur weltweit alle Ressourcen und Märkte in den Griff zu bekommen trachten, sondern dabei mit den Mitteln der Verschuldung, ökonomischen Abhängigkeit und militärischen Intervention einen neuen Imperialismus in einem &quot;entdemokratisierten Raum&quot; geschaffen haben. Diese Thesen bedürfen im Einzelnen Differenzierungen und Konkretisierungen, vermögen jedoch im notwendig engen Rahmen eines Parteiprogramms die Situation auf den Begriff zu bringen. Vor allem definieren sie präzise den Zusammenhang von Imperialismus und Krieg, d.h. die Entstehung der Kriege aus dem imperialen Herrschaftsstreben um ökonomische und geostrategische Macht. Dass dabei neben der USA, der NATO und der EU auch Deutschland genannt wird, ist angesichts der Kriegsgeschichte nach 1990 vollkommen zutreffend.<br />Wir wenden uns deswegen gegen die Forderung des FDS, den analytischen Entwurf vollkommen neu zu fassen. Wir können in ihren programmatischen Thesen keinen auch nur annähernd vergleichbar präzisen, realistischen und eine wirkliche Friedenspolitik leitenden analytischen Ansatz erkennen. Wir sind auch nicht der Auffassung, dass die Aussagen zur Friedenspolitik herausgenommen und einem getrennten Entscheidungsprozess überwiesen werden soll. Die Friedenspolitik ist ein Kernbestandteil der gesamten politischen Programmatik der LINKEN, ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu allen anderen Parteien, welches nicht ausgelagert werden kann. Die Länge und Intensität der Diskussion in der Partei verlangt jetzt eine Dokumentation des Konsenses in dem Programm.</p>
<p class="highlight1">Unsere Vorschläge im Einzelnen (Änderungen <b>in Fett</b> in der PDF Datei in Fett)<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Landesparteitag</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 14:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.die-linke-hamburg.de/uploads/media/Friedensprogrammatik.Beschluss_LPT_2-4_final.pdf" length ="66416" type="application/pdf" />
		</item>
		
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			<title>Kein Krieg für Öl! Alle Militäreinsätze beenden. </title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/kein-krieg-fuer-oel-alle-militaereinsaetze-beenden.html</link>
			<description>Die LINKE lehnt jeden Krieg und jegliche Militärintervention ab. Auch der Angriffskrieg der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <p class="MsoNormal">Die LINKE lehnt jeden Krieg und jegliche Militärintervention ab. Auch der Angriffskrieg der NATO-Staaten gegen Libyen ist nicht mit dem Völkerrecht vereinbar. Damit werden nicht humane Ziele mit vermeintlich chirurgischer Präzision verfolgt, sondern destruktiv<span style="color: red;"> </span>ökonomische und machtpolitische Interessen durchzusetzen versucht. Das hat keine Perspektive. Die Souveränität der Staaten und das Gewaltverbot in den internationalen Beziehungen gehören zu den Grundsätzen der Vereinten Nationen. Echte Demokratie, sozialer Fortschritt und menschenwürdige Zivilität können nur durch die Bevölkerung(en) selbst erkämpft werden.</p><ul><li></span>Wir setzen uns für ein sofortiges Ende des Libyen-Krieges ein und beauftragen den Landesvorstand, mit dem Hamburger Forum und anderen Initiativen zusammen außerparlamentarische Aktivitäten dafür zu initiieren.</li><li><span style="font: 7pt &quot;Times New Roman&quot;;"></span></span>Wir solidarisieren uns mit allen in Libyen, die für Demokratie und soziale Rechte kämpfen. </li><li><span style="color: red;"><span style="font: 7pt &quot;Times New Roman&quot;;">&nbsp;</span></span></span>Wir fordern die Entsendung einer internationalen Vermittlungsmission unter der Leitung der UNO, die zwischen den libyschen Konfliktparteien vermitteln soll.<span style="color: red;"></span></li><li></span>Die sogenannte Entwicklungshilfe muß ihrem Namen gerecht werden und darf nicht länger von welcher Regierung auch immer für Korruption, Geschäftemacherei und die Installierung von Marionettenregimes mißbraucht werden.</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Landesparteitag</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schlussfolgerungen aus einem guten Wahlergebnis</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/schlussfolgerungen-aus-einem-guten-wahlergebnis.html</link>
			<description>DIE LINKE hat bei den vorgezogenen Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft und zu den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <p class="MsoNormal">DIE LINKE hat bei den vorgezogenen Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft und zu den Bezirksversammlungen erfolgreich für den Wiedereinzug in die Parlamente gekämpft. Zugleich ist damit eine zehnjährige Periode CDU- geführter Senate zu Ende gegangen und das erste schwarz-grüne Bündnis der Republik auf der ganzen Linie gescheitert. Dieser Erfolg war umso bemerkenswerter, als wir gegen eine Reihe ungünstiger Umstände anzukämpfen hatten. Wir haben auf diese Weise den Trend abnehmender Zustimmungswerte für die Bundespartei vor allem in den alten Bundesländern durchbrochen. Das Hamburger Wahlergebnis war ein guter Auftakt für die nachfolgenden Landtagswahlen, in denen DIE LINKE um die Wirksamkeit ihrer strategischen Konzeption eines grundlegenden Politikwechsels kämpft.</p>
<p class="MsoNormal">Sie engagiert sich in dem Zusammenhang, dass die große Finanz- und Wirtschaftskrise keineswegs überwunden ist, in der Berliner Republik sich die etablierten Parteien aber auf ein »Weiter so« einrichten. Die Umwälzung in Nordafrika und Nahost und die erneute Zuspitzung der Situation an den Finanzmärkten (inklusive der anhaltenden Krise der EU) belegen jedoch, dass die kapitalistische Welt die Große Krise keineswegs hinter sich gelassen hat und die Notwendigkeit einer neuen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung und damit eines radikalen Politikwechsels auf der Tagesordnung steht. So hat die japanische Erdbeben- und Atomkatastrophe hat ganz dramatisch vor Augen geführt, dass eine zukunftsfähige Energieversorgung ohne Atomenergie und eine rationeller, d.h. nicht zerstörerischer Umgang mit den natürlichen Ressourcen nur mit gesellschaftlicher Kontrolle und Steuerung zu haben sind.</p>
<p class="MsoNormal">Das sehr positive Hamburger Wahlergebnis wirft aber auch Fragen auf, denn wir können nicht darüber hinwegsehen, dass wir absolut ca. 5.300 Wählerinnen verloren haben. DIE LINKE in Hamburg sollte das gute Abschneiden in der Wahl deshalb zum Anlass nehmen, die strategische Ausrichtung ihrer Politik unter den Bedingungen einer ganz neuen politischen Konstellation kritisch zu überprüfen und zu präzisieren, und zwar unter Einschluss unserer innerparteilichen Voraussetzungen. Die wichtigsten Punkte sind deshalb: die die Wendung des passiven Unmuts vieler BürgerInnen in aktive Gegenwehr, die neue dominante Position der Sozialdemokratie, die Grünen in der Opposition unsere politische Agenda für das nächste Jahr und die Anforderungen an die Parteientwicklung.</p>
<h3>1) Distanz zur etablierten Politik </h3>
<p class="MsoNormal">Die Wahlen zu Bürgerschaft und Bezirksversammlung haben erneut verdeutlicht, dass ein wachsender Teil der (Wahl-) Bürgerinnen sich vom herrschenden politischen System nicht mehr viel erwartet. Seit 2004 ist die Wahlbeteiligung in Hamburg um etwa 10% gesunken. Wir sind davon in besonderer Weise betroffen, weil die Wahlbeteiligung in den Quartieren mit sozialen Brennpunkten besonders schwach ausgefallen ist. Landes- und Bezirksverbände sowie die Fraktion in der Bürgerschaft und in den Bezirksversammlungen sind deshalb gefordert, Konzepte zu entwickeln, wie unser politisches Wirken in diesen Bereichen verbessert und ausgebaut werden kann. Dazu gehört auch die Auswertung der Erfahrungen mit dem Konzept des aufsuchenden Wahlkampfs. </p>
<p class="MsoNormal">Als erster vorrangiger Schritt zur Umsetzung dieser Ziele wird schnellstmöglich eine sozialwissenschaftlich fundierte Analyse zu den Ursachen der Ergebnisse der Bürgerschafts- und Bezirksversammlungswahl vom 20. Februar 2011 erstellt.</p>
<p class="MsoNormal">Die sinkende Wahlbeteiligung bedeutet allerdings keineswegs nur steigende politische Passivität. Ein wachsender Teil der BürgerInnen engagiert sich vielmehr gleichzeitig in außerparlamentarischen Bewegungen (Mietervereine, Recht auf Stadt, Bürgerinitiativen, Sozialverbände, Gewerkschaften, Friedensbündnisse, Studierendenbewegung) gegen die herrschende Politik. Gerade vor dem Hintergrund einer mit absoluter Mehrheit regierenden Sozialdemokratie muss die Partei ihre aktive Beteiligung in diesen außerparlamentarischen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen selbstbewusst verstärken. Dies sollten wir zu einem Eckpfeiler unseres politischen Agierens machen. Dem muss auch der geplante stadtpolitische Ratschlag Rechnung tragen.</p>
<h3>2) Eine mit absoluter Mehrheit regierende SPD ist eine Herausforderung</h3>
<p class="MsoNormal">Die Sozialdemokratie hat mit einem autoritären Stil und minimale Besserung versprechendem Konzept ihr Gewicht im Parlament deutlich erhöhen können. Die absolute Mehrheit ist denkbar knapp. Zu erwarten ist eine Agenda-Politik für Hamburg. Die Handelskammer bestimmt die Richtlinien der Wirtschaftspolitik mit deutlich ausgeweiteten Kompetenzen für dieses Ressort. Die SPD hat kein progressives Zukunftskonzept und will die tiefe soziale Spaltung nicht aufheben, sondern lediglich ordentlich verwalten. Bei ihrem Bündnis mit der Handelskammer drohen die Interessen der Lohnabhängigen und der auf Sozialleistungen angewiesenen Menschen auf der Strecke zu bleiben. Das macht auch das Leben für die Gewerkschaften ausgesprochen schwierig.</p>
<p class="MsoNormal">Der Wahlkampf hat gezeigt, dass die Auseinandersetzung mit der von der Sozialdemokratie zu verantwortenden Politik der Agenda 2010 und ihren Fortsetzungen auf Landesebene für DIE LINKE weiterhin eine große aufklärerische Herausforderung ist. Alle bisherigen Ankündigungen der SPD (Sanierung der öffentlichen Finanzen durch harte Kürzungspolitik, Ausbau von Bildungsangeboten und Ausweitung des Mietwohnungsbaus) machen absehbar, dass der Scholz-Senat die gescheiterte schwarz-grüne Regierungspraxis mit nur geringen Modifikationen fortführen wird.</p>
<p class="MsoNormal">DIE LINKE in Hamburg und bundesweit ist deshalb aufgefordert, auch im Zusammenhang mit der Programmdebatte ihre eigenen Positionen weiter zu entwickeln und in die Gesellschaft zu kommunizieren. Dabei gilt es deutlich zu machen, in welcher Weise unsere Sofortmaßnahmen (Hartz IV, Rente mit 67, Mindestlohn u. a.) als erste Schritte in einer weitergehenden gesellschaftlichen Veränderung zu verstehen sind. Gleiches gilt für die Landesebene. Auch hier muss herausgearbeitet werden, in welcher Weise die in unserem Wahlprogramm geforderten Maßnahmen zur Verbesserung der dringendsten sozialen Nöte in der Stadt eingebunden sind in die Perspektive für ein soziales und solidarisches Hamburg.</p>
<h3>3) GAL in der Opposition</h3>
<p class="MsoNormal">Trotz ihrer Halbherzigkeiten und Widersprüchlichkeit konnte auch die GAL ihr Wahlergebnis von 2008 verbessern – wenngleich nicht im Ausmaß des Bundestrends. Auch hier hat sich gezeigt, wie notwendig eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Grünen auf Bundesebene (Agenda 2010, Kriegsbeteiligung etc.) wie auch der grünen Regierungspraxis in Hamburg (von Moorburg bis hin zur systematische Missachtung des BürgerInnenwillens bei der Stadtentwicklung) für die Stärkung unserer eigenen politischen Rolle ist. Die GAL ist nun mit einem für sie enttäuschenden Ergebnis in der Opposition. Sie wird versuchen, den politischen Kredit, den sie als Regierungspartei verspielt hat, wieder zu gewinnen und dabei verstärkt in Konkurrenz zur LINKEN treten. Für die Zukunft kommt es deshalb auf unsere Opposition zum Wirtschaftssystem an. Die Stärke der LINKEN ist die Einsicht, dass Umwelt- und Klimazerstörung die logische Auswirkung des Profitstrebens sind: Die Umweltproblematik ist eine Systemfrage. Deshalb streben wir einen grundlegenden Politikwechsel an, deshalb sind wir die einzige Oppositionspartei.</p>
<h3>4) Die nächsten Aufgaben der Linken</h3>
<p class="MsoNormal">Unter den Bedingungen der neuen politischen Konstellation gilt es parlamentarisch und außerparlamentarisch in möglichst breiten, dynamischen Bündnissen und Bürgerbeteiligungen Druck auf den zukünftigen Senat zu entwickeln. Auf der Grundlage unseres Wahlprogramms und der vom LPT beschlossenen landespolitischen Schwerpunkte sollten wir neben unserem kontinuierlichen Engagement für Frieden und Antifaschismus für die nächste Zeit Prioritäten setzen. Wichtige anstehende Punkte sind:</p><ul><li>Die vollständige Übernahme der Energienetze durch die Stadt ist ein erster notwendiger Schritt der Rückführung privatisierter Unternehmen in die öffentliche Hand (Rekommunalisierung). Gerade die Ereignisse in Japan haben gezeigt, wie wichtig die öffentliche Kontrolle von Energieversorgung ist. Die Kontrolle der Netze stellt dabei einen neuralgischen Punkt dar. Auf ihn zielt das Volksbegehren „Unser Hamburg – unser Netz“ mit der Vorgabe, in den ersten drei Wochen des Juni 60.000 gültige Unterschriften zu sammeln. Wir sollten unseren Beitrag dazu leisten, dieses Volksbegehren zu einem Erfolg zu führen. Alle Gliederungen des Landesverbandes sind aufgefordert, die Unterstützung des Volksbegehrens spätestens ab Anfang Mai als ihre Aufgabe zu betrachten.</li><li>In der Arbeitsmarktpolitik ist vom neuen SPD-Senat keine spürbare Verbesserung gegenüber der schwarz-grünen Politik zu erwarten. Statt arbeitsmarktpolitischer Tatenlosigkeit fordert LINKE eine aktive Arbeitsmarktpolitik und trägt damit auch den gewerkschaftlichen Forderungen Rechnung: Schaffung von Arbeitsplätzen, Umsetzung unseres Konzepts 50 000 Arbeitsplätze für Hamburg, gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer, Abbau prekärer Beschäftigung und Leiharbeit als wirksamste Mittel zur Bekämpfung von Armut, Begrenzung und Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich. </li><li>An erster Stelle geht es um die Abschaffung der entwürdigenden Ein-Euro-Jobs und tariflich abgesicherter Arbeitsplätze mit einem deutlichen Schwerpunkt in den Bereichen der notleidenden sozialen Infrastruktur. Jeder weitere Stellenabbau im Öffentlichen Dienst auf Landes- und Bezirksebene und die Verschlechterung der entsprechenden Dienstleistungen für die BürgerInnen lehnen wir strikt ab, ebenso die weiterhin vorgesehene Kürzung des Weihnachtsgeldes.</li><li>Um das Grundrecht auf Bildung zu gewährleisten, ist im Kita-Bereich vor allem ein gebührenfreies Ganztags-Betreuungsangebot für Kinder ab dem ersten Lebensjahr notwendig. Die unverzügliche Umsetzung der zwischen SPD und Landeselternausschuss (LEA) vor der Wahl getroffenen Vereinbarung (Rücknahme Gebührenerhöhung, Abschaffung des Essensgeldes, Gebührenfreiheit eines fünfstündigen Grundangebots an Kinderbetreuung und Verbesserung des Personalschlüssels) muss der Einstieg dazu sein. Sollte der LEA wegen Wortbrüchigkeit des Senats gezwungen sein, doch noch ein Volksbegehren einzuleiten, wird DIE LINKE das unterstützen. </li><li>In der Bildungspolitik mischen wir uns auf den Regionalen Bildungskonferenzen mit unserer alten Forderung nach „einer Schule für alle“ ein. Besonderer Schwerpunkt soll die Verwirklichung der Inklusion sein.</li><li>Abschaffung der von Schwarz-Grün eingeführten nachgelagerten Studiengebühren. Ziel muss sein, zum Wintersemester 2011/2012 allen Studierenden ein gebührenfreies Studium zu ermöglichen.</li><li> Energische Maßnahmen zu Linderung der Wohnungsnot mit klarem Schwerpunkt auf sozialem Wohnungsbau. Diese Wende in der Wohnungspolitik sollte sofort beginnen. Hier gilt es, die Zusammenarbeit mit den vielfältigen Aktivitäten des Widerstands gegen Wohnungsnot, Verdrängung und Aufwertung, aber auch den Mietervereinen und anderen Verbänden zu intensivieren.</li><li>In der Haushaltspolitik ist die deutliche Erhöhung der Steuereinnahmen auf Bundes- und Landesebene der Dreh- und Angelpunkt sozialen staatlichen Handelns. Deshalb muss unverzüglich damit begonnen werden, in Übereinstimmung mit den Forderungen von ver.di 150 zusätzliche Steuerprüfer einzustellen, um endlich Steuergerechtigkeit herzustellen und die laufenden Steuereinnahmen auf Hamburger Ebene dauerhaft zu erhöhen.</li><li>Der Militäreinsatz gegen Libyen muss beendet werden. Die LINKE beteiligt sich daher an Friedensinitiativen für eine sofortige Feuerpause und zivile Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien. Trotz der medialen Dominanz des Kriegs gegen Libyen wird Die LINKE den Kampf für den umgehenden Abzug aller Truppen aus Afghanistan nicht vernachlässigen.</li><li>Trotz des erfreulich schlechten Abschneidens der neofaschistischen NPD, die mit 0,9 Prozent keine staatlichen Mittel als Wahlkampfkostenerstattung erhalten wird, bleibt der rassistische Sozialpopulismus vor dem Hintergrund der hohen sozialen Widersprüche des krisenhaften Kapitalismus gefährlich. Die LINKE wird daher das von einem Parteitag bereits beschlossene Vorhaben einer Antifaschistischen Konferenz erneut aufgreifen und Umsetzen.</li></ul><p class="MsoNormal">Wir werden den SPD Senat zudem daran messen, ob er die vorhandenen Haushaltsmittel statt für „Leuchttürme“ auch für die Bekämpfung der sozialen Spaltung einsetzt. Und wir werden uns dafür einsetzen, dass der Senat sich im Bundesrat durch Initiativen für eine Wiedereinsetzung der Vermögensteuer, eine Reform der Gewerbesteuer oder einen höheren Spitzensteuersatz für die Wiedererlangung der finanziellen Handlungsfähigkeit der Länder und der Kommunen stark macht.</p>
<h3>5) Parteientwicklung</h3>
<p class="MsoNormal">Nicht erst der Wahlkampf hat gezeigt: der Anteil der aktiven Mitglieder ist zu gering. Obwohl die quantitative Mitgliederentwicklung weiterhin positiv ist, müssen wir feststellen, dass die Zahl der aktiven Mitglieder nicht in gleichem Maße gestiegen ist. Mitgliederversammlungen sind häufig nur gering besucht. Auf Landes- wie Bezirksebene sind wir oft kaum in der Lage, die Parteiarbeit zu organisieren, auch, weil viele Aktive in die parlamentarischen Strukturen eingebunden sind und so viel Arbeit auf wenig Schultern lastet. Bei der noch vor dem Sommer durchzuführenden Parteientwicklungstagung müssen wir gemeinsam praktikable Maßnahmen erarbeiten, um Mitglieder aktiv zu integrieren, die Mitgliederwerbung zu verstärken, insbesondere (Neu-)Mitglieder besser zu beteiligen und die aktive Mitgliedschaft zu verbreitern. Auf allen Ebenen sollte es in Zukunft entsprechende Vorhaben und Verantwortlichkeiten geben. </p>
<p class="MsoNormal">Eines der wichtigsten dabei zu bearbeitenden Probleme ist der weiter gesunkene Frauenanteil. Mit 23,51 % liegen wir auf dem vorletzten Platz, nur Bayern ist noch schlechter! Auch der geringe Anteil und die Einbindung junger Mitglieder muss kritisch überprüft werden. Die Landesarbeitsgemeinschaften sollten ebenfalls eine Bestandsaufnahme machen und ihre Rolle innerhalb der Partei ggf. neu definieren.</p>
<p class="MsoNormal">Die Gestaltung der Zusammenarbeit von Vorständen und Fraktionen auf Landes- wie Bezirksebene ist nach wie vor sehr schwierig. Die nach längerer Diskussion im April 2010 beschlossenen „Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Partei und Fraktionen“ stehen oft nur auf dem Papier. Das Primat der Partei für die Politikentwicklung und -gestaltung ist dadurch ernsthaft in Frage gestellt. Auch das hat der Wahlkampf gezeigt. Auf Landesebene sind der geschäftsführende Vorstand und der Fraktionsvorstand dazu übergegangen, in regelmäßigen Sitzungen die notwendigen Absprachen und Vereinbarungen zu treffen. Ähnlich könnte auf Bezirksebene verfahren werden.</p>
<p class="MsoNormal">Verbesserung und Effektivierung der innerparteilichen Willensbildung und außerparlamentarischer Aktivitäten sollten auch Ziel der notwendigen Satzungsreform sein. Neben der Korrektur offensichtlich unzureichender Regelungen der 2007 beschlossenen Satzung steht insbesondere eine Strukturreform der Leitungsgremien zur Debatte. Die Satzungskommission sollte in Zusammenarbeit mit der Schiedskommission, Landesgeschäftsführer und Landesvorstand Vorschläge dazu erarbeiten. Satzungsänderungen könnten dann nach gründlicher Diskussion auf allen Ebenen der Partei auf einem Landesparteitag im Herbst diskutiert und verabschiedet werden. Im Frühjahr 2012 kann dann die Neuwahl der Leitungsgremien auf Basis einer geänderten und verbesserten Satzung stattfinden.</p>
<p class="MsoNormal">Die innerparteilichen Bildungs- und Weiterbildungsangebote wurden wegen der Konzentration auf den Wahlkampf ausgesetzt. Gerade weil der Hamburger Landesverband auch auf dem anstehenden Programmparteitag Ende des Jahres einen wichtigen Beitrag leisten kann, sollten wir umgehend und nach selbstkritischer Überprüfung der bisherigen Konzeptionen unsere Bildungsarbeit wieder aufnehmen. Einer unserer Schwerpunkte muss dabei die Entwicklung einer handlungsorientierten und geschlechtergerechten Bildungsarbeit sein.</p>]]></content:encoded>
			<category>Landesparteitag</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 16:00:00 +0200</pubDate>
			
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