Zurück zur Startseite
11. Dezember 2009 Landesparteitag

Ja zum längeren gemeinsamen lernen! Nein zu Bildungsprivilegien und sozialer Ausgrenzung!

Im nächsten halben Jahr wird die Schulpolitik in Hamburg eine bestimmende Rolle spielen. Zwischen dem 17. 6. und 22. 8. 2010 wird es voraussichtlich zu einem Volksentscheid kommen. DIE LINKE begrüßt dies und lehnt einen Runden Tisch ab, weil er nur zur Verwässerung führen kann.

Sie fordert die CDU/GAL- Koalition auf, jetzt das Kernstück der kleinen Schulreform, das längere gemeinsame Lernen bis Kl. 6 (Primarschule) nicht preiszugeben und die dafür nötigen personellen und finanziellen Ressourcen im Haushalt abzusichern. Wir fordern nach wie vor die Eine Schule für Alle.

Deshalb wird DIE LINKE auf allen Ebenen, in allen Stadtteilen mit allen möglichen Mitteln

  • in die große Diskussion ihre eigenen Vorstellungen einer Bildungsreform einbringen, was auch heißt, eine linke herrschafts- und verwertungskritische Perspektive einzunehmen,
  • den vom Zaun gebrochenen Schulkampf aufnehmen und den Machtanspruch von Springer und aus den Elbvororten zurückweisen
  • sich mit Veranstaltungen und Materialien ab sofort um regionale und überregionale Bündnisse bemühen und
  • sich auf eine Kampagne „Sag Nein!“ mit Veranstaltungen und Materialien, auf Strassen und Plätzen und in Betrieben, Büros und Schulen vorbereiten.

Die LAG Bildungspolitik wird beauftragt, einen Kampagnenplan auszuarbeiten und mit Landes-. Bezirks- und Ortsverbänden und in Kooperation mit den Abgeordneten ab Januar umsetzen.