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29. Juli 2012 Landesvorstand

innerparteiliche politische Bildung

Die bisher erfolgreiche Bildungsarbeit im Landesverband ist gekennzeichnet durch ein kontinuierliches, gutes, interessantes Bildungsangebot mit einem Stamm von TeamerInnen, ausgestattet mit einem Budget, das den hohen Stellenwert der Bildungsarbeit markiert, und das geleitet wird von zwei engagierten Verantwortlichen als Beauftragte des Landesvorstands. Der Landesvorstand bedankt sich bei Regine B. und Hartmut O. und wünscht, dass sie ihre Arbeit auf Landes-und Bundesebene fortsetzen.

Im neugewählten Landesvorstand ist der Arbeitsbereich „innerparteiliche Bildung“ dem AK Organisation/Finanzen zugeordnet. Die enge Verknüpfung mit dem Arbeitsbereich „Partei-und Mitgliederentwicklung“ und dem Arbeitsbereich „Koordination der Bezirke“ mit den Bildungsbeauftragten des Landesverbandes ist Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung unserer Bildungsarbeit.

Bildungsarbeit wird als integraler Bestandteil der Politikentwicklung im Landesverband angesehen, regelmäßige Bildungsabende sollen als unverzichtbarer Bestandteil linker Parteikultur durchgeführt werden. Der Landesvorstand strebt an, die Breitenwirkung der Bildungsarbeit zu vergrößern. Innerparteiliche Bildungsarbeit als Teil der Partei-und Mitgliederentwicklung orientiert sich am Parteiprogramm und dient der Stärkung qualifizierter Interventionsfähigkeit unserer Partei. Bei Planungen von Kampagnen und Aktivitäten reflektiert der Landesvorstand sinnvolle innerparteiliche Bildung und organisiert sie.

Als Ergänzung zu den zentralen Bildungsveranstaltungen soll Bildung stärker in die Parteigliederungen und Zusammenschlüsse verlagert werden. Dabei ist in den Bezirken und Zusammenschlüssen der Partei die Bereitschaft zu stärken, selbstorganisierte Bildungsarbeit zu initiieren.

Die bisherige inhaltliche Ausrichtung und Organisation der Bildungsarbeit von Regine und Hartmut mit hohem Grad an Autonomie ist zu erhalten, bei der Erstellung des Programms sollen die Bezirke und der Landesvorstand stärker als bisher beteiligt werden.

Der Landesvorstand unterstützt die kontinuierliche Vergrößerung des TeamerInnenstamms und eines Referentenpools von Genossinnen und Genossen oder befreundeten Einzelpersonen, die in einem oder mehreren Themen kompetent sind und sich für Bildungsabende zur Verfügung stellen. Regine und Hartmut werden gebeten, diese Arbeit wie bisher fortzuführen. Der Landesvorstand unterstützt die Ausbildung von weiteren TeamerInnen – besonders durch die Kommission politische Bildung unserer Partei. Bestandteil dieser Ausbildung ist die Vermittlung von pädagogischem Handwerkzeug, das sich an einer emanzipatorischen Bildungsarbeit orientiert und die reine Referententätigkeit ersetzt.

Außer bei frauenspezifischen Seminarthemen sieht es der Landesvorstand als sinnvoll an, jeweils eine Genossin und einen Genossen als TeamerInnen auszubilden. Es wird erwartet, dass die Bereitschaft zur Umsetzung der erworbenen Qualifikation im Landesverband und die Mitarbeit im TeamerInnenkreis erklärt wird.

Der Landesvorstand bittet die Bezirksvorstände, die auf den letzten Bezirketreffen begonnene Diskussion über Bildungsarbeit in den Bezirken fortzusetzen, im Idealfall Verantwortliche für die Bildungsarbeit aus ihrem Bezirk zu bestimmen und diese dem Landesvorstand und Regine und Hartmut zu melden. Mitglieder des Landesvorstandes sind in Zusammenarbeit mit Hartmut O. und Regine B. bereit, im Bezirk über Bildungsarbeit zu sprechen oder auf einem Treffen von bezirklichen Bildungsverantwortlichen mögliche Bildungsarbeit zu diskutieren.

Der Landeverband bittet Hartmut und Regine bei der Planung der Bildungsarbeit die Bezirke und den Landesverband ausdrücklich anzusprechen und bittet die Bezirke, bei der Planung der Bildungsarbeit ihre Vorstellungen und Bedürfnisse einzubringen. Die Verantwortlichen im Landesvorstand für die Bezirkekoordination werden diesen Prozess durch ihre Mitarbeit beim Bezirketreffen unterstützen.

Der Landesvorstand begrüßt die Bereitschaft von Genossinnen und Genossen sich als TeamerInnen zum Thema „Parteiprogramm der LINKEN“ ausbilden zu lassen (Hanne S., Rolf S., Christian K. und NN) und beschließt die Durchführung von Seminaren im Landesverband zu diesem Thema. Die TeamerInnenausbildung und die Durchführung der Seminare soll aus dem Landesetat finanziert werden. Die Organisation der Seminare wird von den neuausgebildeten TeamerInnen in Zusammenarbeit mit Regine und Hartmut übernommen (finanzwirksam)

Noch in diesem Jahr wird ein Seminar „ Arbeit in Vorständen“ durchgeführt. Die bisherigen Wahlen zu den Bezirksvorständen haben sinkende Bereitschaft – besonders von GenossInnen – gezeigt, zu kandidieren. Das Seminar wird für Mitglieder in Vorständen und für potentielle Kandidatinnen ausgeschrieben. Die Organisation des Seminars wird von den TeamerInnen Sieglinde und Christian übernommen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Landesetat. (finanzwirksam)

Sabine W. und Hanne S, sind als ausgebildete TeamerInnen bereit, im kommenden Frühjahr ein Seminar zum Thema „Frauen in Vorständen“ zu teamen. Der Landesvorstand unterstützt dieses Vorhaben. ( finanzwirksam)

Neumitgliederseminare gehören weiterhin zum festen Bestandteil der Partei-und Mitgliederentwicklung und werden kontinuierlich durchgeführt. Als TeamerInnen stehen Hanne S. und Rolf S., zur Verfügung. (finanzwirksam)

In der Kommission politische Bildung beim Bundesvorstand wird zurzeit ein „Grundlagenkurs DIE LINKE“ konzipiert. Dazu gehören die Bereiche „Mensch und Gesellschaft“, „Die Politische Ökonomie des Kapitalismus“ und „Politische Theorie und Bewegung“. Der Landesvorstand wird nach Fertigstellung intensiv für die Beteiligung der Mitgliedschaft an diesem Grundlagenkurs werben.

Der Landesvorstand weist darauf hin, dass die Bereitschaft von Olga F. und Rolf S. weiter besteht, auf Bildungsabenden eine PPP zum Thema Ursachen der Finanzkrise vorzuführen.