Es ist absurd. Während die Atommüllfässer in der Asse in verstrahlter Salzlauge absaufen, sieht Schwarz-Gelb im Salzstock Gorleben die Lösung der Endlagerfrage. Während die Bundesregierung mit rigorosen Kürzungen gegen die Solarbranche vorgeht, will sie den Betreibern von Atomkraftwerken durch längere Laufzeiten zusätzliche Milliardengewinne sichern. Atom- und Kohlestrom würde auf Jahrzehnte den Ausbau erneuerbarer Energien blockieren.
Doch nun die gute Nachricht. All dies kann verhindert werden. Gemeinsam mit der Anti-Atom-Bewegung ruft DIE LINKE zur „KettenreAktion“ am 24. April 2010 auf. NEIN zur „Renaissance der Atomkraft“. Mit einer Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel machen wir den schwarz-gelben Atomphantasien einen Strich durch die Rechnung:
Atomkraft ist keine Brücke ins solare Zeitalter, sondern verhindert den Ausbau erneuerbarer Energien. Auch der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung spricht von einem „Systemkonflikt“ zwischen großen Grundlastkraftwerken einerseits sowie erneuerbaren Energien andererseits. Sowohl der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken als auch der Bau neuer Kohlekraftwerke ist mit einer solaren Energiewende nicht vereinbar – weder in Hamburg noch anderswo. Moorburg darf nicht ans Netz.
Für die unverzügliche und unumkehrbare Stilllegung aller Atomanlagen!
Wir rufen alle Hamburgerinnen und Hamburger auf: