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Diskussionen in der Hamburger LINKEN

1. April 2010 Bildungspolitik, Länger Gemeinsam Lernen!

Was denn nun, Herr Rabe?

Lieber Ties Rabe, nun konnte man einen Moment lang denken, dass die SPD sich mit der Unterzeichnung des sogenannten Schulfriedenvertrags und der Zustimmung zur Schulgesetzänderung endlich entschieden hat, auf welcher Seite sie angesichts des Volksentscheids kämpfen will, nämlich auf der der Primarschulbefürworter. So sagte Ihr Fraktionschef am 3. März 2010 in der Bürgerschaft: “Wir werden für die neue Schulstruktur werben, uns mit sachlichen Argumenten an der Debatte beteiligen und versuchen mit Aufklärungsarbeit die Hamburger Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen.“mehr

 
3. März 2010 Bildungspolitik, Länger Gemeinsam Lernen!

Schulkampf in Hamburg

So kommt es denn nun wohl in Hamburg zum Volksentscheid im Juli. Erstmals haben Wähler das Wort, über die Richtung einer Schulreform zu entscheiden: Soll die flächendeckende Einführung der Primarschule, also das gemeinsame Lernen in einer Schule für Alle bis Kl. 6, erfolgen oder nicht. Erforderlich wird dieser Volksentscheid durch fünf Faktoren: Vor Jahren, mitten im Bürgerschaftswahlkampf 2007/2008, setzte die Initiative „Eine Schule für Alle“, unterstützt von DGB, GEW, DIE LINKE, GAL und Wissenschaftlern die Frage der Schulstrukturreform zur Überwindung der Dreigliedrigkeit auf die politische Agenda der Hansestadt. Man...mehr

 
11. Februar 2010 Bildungspolitik

DIE LINKE begrüßt Volksentscheid zur Schulstruktur- und bereitet sich vor

Die quälenden Verhandlungen zwischen Senat und Elbvorortsinitiative sind heute ergebnislos abgebrochen worden. Es wurde nämlich vollends deutlich, dass die Initiative vor allem das Ziel hat, die flächendeckende Einführung der Primarschule bis Kl. 6 zu verhindern, weil sie die mit der frühen Sortierung der Kinder ab Kl. 5 verbundene Auslese erhalten will. Damit ist nun der Weg frei, dass es ab 18. 7. zu einem Volksentscheid kommen kann. Die LINKE Hamburg begrüßt dies, denn nun haben die Bürger die letzte Entscheidung, ob es überhaupt einen ersten Reformschritt zum längeren gemeinsamen Lernen wenigstens bis Kl. 6 in Hamburg geben soll oder...mehr

 
25. November 2009 Bildungspolitik

Springer und das große Geld in die Schranken weisen!

Es war zu erwarten, dass das nötige Quorum von rund 62 000 Unterschriften von der Initiative „Wir wollen lernen“ erreicht werden würde. Überraschend allerdings ist die deutlich höhere Zustimmung.mehr

 
9. November 2009 Bildungspolitik

Radikale Trippelschritte im Rathaus

Die Bürger strömten in den altehrwürdigen Kaisersaal des Hamburger Rathauses von 1897: Schüler und Studenten, Elternvertreter, Gewerkschafter, Hochschullehrer, Historiker, Rentner. Und Aktivisten der Initiative „Eine Schule für Alle“. Ein ungewöhnliches Schauspiel war angesagt: Die szenische Lesung zum 90. Jahrestag des Bürgerschaftsbeschlusses zur Einführung der Einheitsschule in Hamburg. Damals beschlossen mutige Liberale, Sozialdemokraten, sogar Konservative der ersten frei und demokratisch gewählten Bürgerschaft das „Gesetz betreffend die Einheitsschule“. Seitdem gab es in Hamburg als erstem Land im damaligen Deutschland eine...mehr

 
24. September 2009 Bildungspolitik, Hannah Heyenn

Ob Uni oder Kita – Elite war als Kind schon scheiße!

Du lernst für dich selbst, nicht für die Schule! Stimmt das eigentlich? Ist es möglich, in unseren Schulen für ein selbstbestimmtes Leben zu lernen? Wie und was wir lernen, ist durch vollgestopfte Lehrpläne, Vergleichsarbeiten und Zentralabitur vorgegeben. Durch Noten werden wir vergleichbar für die Wirtschaft und die Unis, unsere persönliche Entwicklung ist in den Lernfabriken dabei völlig egal. Mensch lernt von Anfang an, dass sich gegenseitig fertig machen belohnenswert ist - selbst die Wirtschaftskrise wird jetzt dazu benutzt, um den Konkurrenzdruck noch weiter zu erhöhen. Schule verschärft die soziale Spaltung, die sie in einer...mehr

 
20. August 2009 Bildungspolitik, Herbert Schulz

Herr Ilkhanipour und das kurze Gedächtnis der SPD

Im Hamburger Abendblatt vom 19.08. 09 kritisiert Herr Ilkhanipour, Direktkandidat der SPD in Eimsbüttel, mit starken Worten den bildungspolitischen „Flickenteppich“ und das große Durcheinander in der deutschen Bildungspolitik und fordert großspurig mehr Einfluss der Bundesregierung auf die Bildungspolitik in Deutschland. Dabei hat gerade seine Partei mit der Zustimmung zur Förderalismusreform l im Jahre 2006 kräftig mitgeholfen, die Kleinstaaterei in Bildungsfragen noch zu vergrößern. Die SPD hat mit dafür gesorgt, dass der Bund heute weniger Einflussmöglichkeiten auf die Bildungspolitik hat als je zuvor. Dass Ilkhanipour und die SPD davon...mehr

 
25. Juni 2009 Bildungspolitik, Horst Bethge

13 000 beim Bildungsstreik in Hamburg

Von endloser Ressource, Bulimie, Orchideen und der Kultivierung der Oberflächlichkeit Eine solche fröhliche, bunte, dynamische Demonstration hat Hamburg lange nicht gesehen. Massen von SchülerInnen strömten ab 10 Uhr zum Uni- Campus, um zu lernen, sich gemeinsam zu wehren, anstatt in der Schule Vokabeln zu pauken. Dort trafen sie auf die streikenden Studis, um in einem riesigen Demonstrationszug zum Rathausmarkt zu starten. „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut“ skandierten sie besonders gerne. „Ist es mit der Bildung aus, stürmen wir das Alsterhaus“ war ein anderer pfiffiger Sprechchor, der zeigte, dass die...mehr

 
3. April 2009 Bildungspolitik

Schutzschirm für Menschen - gegen das Renten- und Pensionseintrittsalter mit 67! 2000 Junge einstellen, dafür Alte entlasten, jetzt!

Darum: 01.04.2009 - aber kein Aprilscherz. Ort: Innenstadt Hamburg, Rathaus, Jungfernstieg, Mönckebergstr., alles nur 200m voneinander entfernt. Zeit: früher Nachmittag, fast zeitgleich. Akteure: Einerseits Senat und CDU/GAL-Fraktion, andererseits junge Leute vom „Bündnis Wir zahlen nicht für Eure Krise“, drittens 4000 junge und alte LehrerInnen. Gegenstand: überall derselbe: Bürgerschaftssitzung mit Tagesordnungspunkt Rettung der HSH-Nordbank vor der Pleite, Straßentheater als Protest dagegen, Protest und Forderung an den Senat, 2000 junge LehrerInnen einzustellen und dafür die alten zu entlasten.mehr

 
17. Dezember 2008 Bildungspolitik, Antiprivatisierung, Bernhard Müller, Joachim Bischoff

Systemwechsel im Schulbau: teuer und undemokratisch

Der Hamburger Senat hat nun endgültig die Gründung eines Sondervermögens Schulbau beschlossen. Die Finanz- und Bildungsbehörde wurden beauftragt für das 1. Halbjahr 2009 einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzubereiten. Mit dem Sondervermögen sollen der Sanierungsstau an Hamburgs Schulen in Höhe von drei Mrd. Euro und deren Erweiterungs- und Neubaubedarf in Höhe von 1,2 Mrd. Euro innerhalb von sechs Jahren beseitigt werden. Das Sondervermögen soll Eigentümer aller Schulgebäude und -grundstücke werden. Die Schulbehörde mietet dann die Schulgebäude beim Sondervermögen zu einem kostendeckenden Preis, der auch die Sanierungs- und Baukosten...mehr

 

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