Früher nur ein dummer Spruch, heute bittere Wirklichkeit der Zwei-Klassen-Medizin. In Deutschland gilt: Je höher das Einkommen, desto weniger muss man ins Gesundheitssystem einzahlen – und umso besser wird man dafür versorgt. Menschen mit geringem Einkommen werden häufiger ernstlich krank und sterben früher - weil sie meist unter größeren Gesundheitsbelastungen wohnen und arbeiten müssen, länger auf notwendige Behandlungen warten, keinen Termin beim Spezialisten bekommen. Und das, obwohl sie oft höhere Beiträge zahlen als Privatpatienten, für die der Chefarzt immer Zeit hat. DIE LINKE will dieses Zwei-Klassen-System durch ein solidarisches...mehr
Eine Rentenerhöhung von 2,41 Prozent in diesem Jahr reicht nicht aus, um die Kaufkraft der Rentnerinnen und Rentner zu stabilisieren und die Verluste der vergangenen Jahre auszugleichen. Neben einem Schutzschirm für die Beschäftigten brauchen wir auch ein Rettungspaket für die Rentnerinnen und Rentner. Die Renten müssen sofort um vier Prozent steigen, damit die Kürzungen der letzten Jahre wenigstens teilweise ausgeglichen werden. Ein solches Rettungspaket würde die gesamtgesellschaftliche Kaufkraft stärken und damit zur Überwindung der Rezession beitragen. Außerdem müssen die Kürzungsfaktoren aus der Rentenformel gestrichen werden. Denn...mehr
Arbeitslosigkeit macht krank Volkskrankheiten wie Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck sind nach einer Studie in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich verbreitet. Arzneimittel-Ausgaben und -Verbrauch liegen in Ostdeutschland demnach im Schnitt deutlich über West-Niveau. Dies ergab eine Untersuchung im Auftrag des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA). Für VFA- Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer steht damit fest: "Arbeitslosigkeit macht krank." Die Ergebnisse der regionalen Analyse zeigen, dass die Werte in den einzelnen Bundesländern stark voneinander abweichen. Insgesamt stieg der Arzneimittel-Umsatz...mehr
Kürzlich veröffentlichte das konservative Meinungsforschungsinstitut Allensbach eine Umfrage, der zufolge eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung aktiver wie passiver Sterbehilfe zustimme. Doch wer mehr als nur die einleitende Zusammenfassung der Allensbacher Veröffentlichung liest, stößt auf unverkennbar suggestive Fragestellungen und eine einseitige Auslegung der damit gewonnenen Ergebnisse. Suggeriert wird, daß ein grausam qualvoller Tod die einzige Alternative zur Sterbehilfe sei. In der öffentlichen Debatte viel zu wenig beachtete Möglichkeiten wurden von Allensbach gegenüber den Befragten totgeschwiegen – zum Beispiel weisen die...mehr
Insgesamt haben sich ca. 250 - 260 Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Die Gewerkschaft ver.di hatte zu einem erneuten Warnstreik am Freitag, den 20. Juni 08 für die Zeit von 06:00 - 22:00 Uhr. Diesmal wurden 9 Senioren - Zentren von der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH bestreikt: Wie beim ersten Streiktag beteiligten sich die Beschäftigten der Einrichtungen Alsterberg, Horn, Holstenhof mit Haus Öjendorf, Uhlenhorst, Wilhelmsburg und die der Hauptverwaltung. Zusätzlich traten die KollegInnen aus den Einrichtungen Finkenau, Marienthal und Mossberg in den Streik. Die Beteiligung der Beschäftigten am Warnstreik war unterschiedlich - positiv die...mehr
Mit den katastrophalen Folgen der Privatisierungspolitik des alten CDU-Senats müssen sich aktuell erneut die Beschäftigten der 12 ehemals städtischen Pflegeheime auseinandersetzen. Der Senat hatte diese Pflegeheime des städtischen Unternehmens „pflegen & wohnen“ für 65 Mio. Euro zum 1.1.2007 an die Franke Unternehmensgruppe und an die Berliner Vitanas Gruppe verkauft. Vitanas wurde noch im September 2006 von der Zehnacker-Gruppe übernommen. Zehnacker ist einer der führenden Dienstleister im Bereich des kompletten Gebäude- und Facility Managements (Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden). Zu den Kunden gehören Krankenhäuser,...mehr