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Diskussionen in der Hamburger LINKEN

25. September 2009 Frauen- und Gleichstellungspolitk, Regine Brüggemann, Heike Sudmann

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt"

So steht es in Artikel 3 des Grundgesetzes, doch schon der Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt eine andere Realität: Frauen bekommen für die gleiche Arbeit 23 % weniger Lohn als Männer. Damit ist Deutschland im europäischen Vergleich Schlusslicht bei der Gleichstellung. Frauen können zwar in der Regel die besseren Bildungsabschlüsse vorweisen, sind in Führungspositionen aber immer noch seltene Ausnahme: nur vier Prozent der Spitzenjobs in Wirtschaft und Wissenschaft sind weiblich besetzt. Teilzeitjobs, besonders im Niedriglohnsektor, sind hingegen fast immer Frauen vorbehalten - mit oft verheerenden Auswirkungen auf ihre ökonomische...mehr

 
12. November 2008 Frauen- und Gleichstellungspolitk

Warum die Frauenquote unabdingbar ist - in Ämtern, Mandaten und Jobs

Eine Quotenfrau ist eine, die nicht vorne ist, weil sie Durchsetzungsvermögen gezeigt, Akzeptanz gewonnen hat oder Mehrheiten aufgrund ihrer Überzeugungskraft gewinnen konnte, sondern weil sie Begünstigte einer dogmatischen Regel ist. Die Quote ist überflüssig, sagen manche. Sie sei sogar diskriminierend, finden einige. Sie sei reaktionär, sagen andere. Sie behindert Männer, glauben wenige. Die Quote ist die Antwort demokratischer Kräfte in einer Gesellschaft, die der Frau eine diskriminierende Rolle zugeschrieben hat. Zwar ist die Gleichberechtigung im Grundgesetz festgeschrieben, durch Gerichtsurteile bestätigt und in etlichen Gesetzen...mehr

 
8. August 2008 Hochschul- und Wissenschaftspolitik, Frauen- und Gleichstellungspolitk

Frauen brauchen unabhängige Strukturen – auch an der Universität Hamburg

Der AStA an der Uni Hamburg hat das seit über 30 Jahren bestehende unabhängige Frauenreferat abgeschafft. Die Referentinnen wurden abberufen und den anderen drei teilautonomen Referaten benachteiligter Gruppen, trotz höherer Gesamteinnahmen, über ein Drittel der Gelder gestrichen. Das passt zu einem rechten AStA Vorstand, dessen Mitglieder nur männlich sind und der von Jura- und WiWi-Liste, sowie Jusos und der Liberalen Hochschulgruppe getragen wird. Benjamin Gildemeister (Jusos), begründet den reaktionären Schritt damit, dass „Frauen an der Uni keine Minderheit mehr sind” und der Zustand der Gebäude, aber nicht Geschlechtergerechtigkeit ein...mehr

 
3. Juli 2008 Frauen- und Gleichstellungspolitk

Frauenratschlag 1. Juli 2008: Höchste Zeit für frauenpolitsche Initiativen und wirkliche Gleichstellung

DIE LINKE und die feministische Arbeitsgemeinschaft LISA luden zu einem Frauenratschlag ein und viele, viele kamen: 65 Frauen aus Initiativen, Frauenhäusern, Beratungsstellen, Gewerkschaften stellten ihre Arbeit dar und trugen ihre Forderungen an Hamburger Politiker/-innen vor.mehr

 
24. April 2008 Schwarz-Grün, Frauen- und Gleichstellungspolitk

Hamburg bleibt geschlechtspolitisch gespalten

Künftig regiert in Hamburg der Schein der schönen Worte: Die neue Regierung will vieles prüfen und wenig verändern. In der Präambel wird die Verantwortung für die Kluft zwischen arm und reich damit entschuldigt, dass sie nicht nur Hamburger Ursachen habe und die Finanzmittel zu ihrer Begrenzung eingeschränkt seien. Schier unfassbar ist der Umstand, dass die Grünen, die einst begriffen hatten, wie wichtig es ist, Frauen nicht nur zu fördern, sondern an die erste Reihe zu stellen, die 2001 erfolgte Beerdigung einer Gleichstellungspolitik in Hamburg mit der Schließung des Senatsamt für Gleichstellung nicht korrigiert haben. Gesundheit,...mehr