Wie weiter in Europa? Das deutsche Exportmodell: Wir sind das China Europas Das chinesische Wirtschaftsmodell basiert auf einer leistungsfähigen Exportindustrie. Um die chinesischen Waren auf dem Weltmarkt konkurrenzlos günstig zu verkaufen, wird die chinesische Währung auf Grund einer politischen Entscheidung der chinesischen Regierung künstlich niedrig gehalten. China überschwemmt den Weltmarkt mit billigen Waren und häuft so gigantische Währungsüberschüsse an. Deutschland verfolgt seit Jahren die gleiche aggressive Exportstrategie wie China. Während in allen anderen europäischen Ländern die Löhne in den letzten 10 Jahren gestiegen...mehr
Die Wahlen in den Niederlanden haben einen deutlichen Rechtsruck mit sich gebracht. Wahlsieger sind die stark rechtspopulistisch eingefärbte rechtsliberale VVD und die "Partei für die Freiheit" (PVV) des Rechtspopulisten Wilders, auf die zusammen etwa 36% der abgegebenen Stimmen entfallen sind. Großer Verlierer sind die Christdemokraten des bisherigen Ministerpräsidenten Balkenende, die 13% der Stimmen und fast die Hälfte ihrer Mandate verloren haben. Balkenende trat denn auch unmittelbar nach Bekanntwerden der Ergebnisse zurück. Diese Umgruppierung und Zersplitterung innerhalb des bürgerlichen Lagers wie des Parteiensystems...mehr
Prof. Andreas Fisahn (Universität Bielefeld) stellte dazu im Rahmen der Bildungsveranstaltungen der LINKEN Hamburg aktuelle und provokante Thesen vor. Hier eine Kurzfassung:mehr
Europa und der Widerstand gegen die Gentechnik Kaum eine Bewegung war in den letzten zehn Jahren so erfolgreich wie der Widerstand gegen die Gentechnik. Trotz massiver Konzerninteressen und obwohl fast alle europäischen Regierungen sich für die Genlobby stark gemacht haben, ist unser Essen bis heute praktisch gentechnikfrei – und das gilt fast für die gesamte EU! Dabei sind die Voraussetzungen für einen solchen Erfolg denkbar schlecht: Die Entscheidung über den Import oder Anbau von Genpflanzen fällt in der EU, in einem komplizierten Wechselspiel zwischen der EU Kommission und den Mitgliedsstaaten. Der Mangel an Demokratie in der heutigen...mehr