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8. Januar 2014 DIE LINKE.SDS

Wissenschaft ist Aufklärung in Bewegung

Wahlaufruf von Die LINKE.SDS Uni Hamburg

Nach der erfolgreichen Abschaffung der Studiengebühren steht nun die Renaissance fortschrittlicher Ansprüche von 1968 ff. auf der Tagesordnung. In diesem Zusammenhang stehen die Wahlen an der Universität: zum Akademischen Senat (Briefwahl bis Freitag, den 17.1.2014) und zum Studierendenparlament (Urnenwahl 13.-17.1.).

Der vom SPD-Senat vorgelegte Entwurf für ein neues Hochschulgesetz setzt – nur leicht abgemildert – das Konzept der „unternehmerischen Hochschule“ der CDU-geführten Vorgänger-Senate fort. Bereits im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen konnten durch kritische Interventionen der Hamburger Hochschulen und Interessenvertretungen wesentliche Teile abgeschwächt und reale Verbesserungen durchgesetzt werden. Die Hochschulen nehmen stärker ihre gesellschaftliche Verantwortung zur Lösung globaler Herausforderungen ins Blickfeld. Die soziale Öffnung und Re-Demokratisierung der Hochschulen sowie ihre bedarfsgerechte öffentliche Finanzierung werden in bewußter Gegnerschaft zum Diktat der Schuldenbremse gefordert, die Friedensforschung entwickelt sich zur neuen Leitwissenschaft.

Gelungen ist dies durch Aufklärungs- und Bündnispolitik auf allen Ebenen und in allen Fakultäten. Durch die kritische Assoziierung werden humane Ansprüche verwirklicht und das TINA-Prinzip durchbrochen. Eine neue, solidarische Kultur wird geschaffen, auch über den Campus hinaus.

Insbesondere im Akademischen Senat, dem höchsten Gremium der Universität, agieren wir zusammen mit BündnispartnerInnen für die Emanzipation von neoliberalen Beklemmungen und für die Entfaltung der humanen Potentiale der Wissenschaft – die Hochschule ist Republik.

Im Studierendenparlament als hochschulpolitischem Forum aller Studierenden engagieren wir uns initiativ für eine Verfaßte Studierendenschaft als Teil gesellschaftlicher Opposition. Wir bilden mit unseren BündnispartnerInnen die progressive Alternative zum rechten, durch einen Putsch ins Amt gekommenen CDU-FDP-SPD-AStA.

Wissenschaft ist Aufklärung und soziale Progression in Bewegung, zur organisierten und qualifizierten Emanzipation Aller. Daher kandidieren wir, der Studierendenverband DIE LINKE.SDS, zum Akademischen Senat als Bündnis für Aufklärung und Emanzipation (Liste 2) zusammen mit Mitgliedern von harte zeiten – junge sozialisten, Fachschaftsbündnis, Regenbogen, Pirat*inn*en und anderen Aktiven.

Zum Studierendenparlament treten wir kooperativ als Liste LINKS (Liste 13) und als SDS* - Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Liste 17) an.

Gerader Rücken

Wird entzücken.

Wählen gehen und selbst aktiv werden!