Die SPD hat als Wahlkampfhelferin und Beraterin Katharina Saalfrank, besser bekannt als die „Super-Nanny“,engagiert.
Die erste Aufgabe wartet schon: Der schwer erziehbare Finanzminister Peer Steinbrück ist auffällig geworden und verunsichert 2 Monate vor der Wahl Rentner und Rentnerinnen erneut.
Nachdem auch die SPD im Bundesrat der Rentengarantie zugestimmt hat, die besagt, das die Renten auch bei Lohnrückgängen nicht gekürzt werden dürfen., ,stellt Steinbrück eben diese wieder in Frage.
Er mahnt die Generationengerechtigkeit an und spielt damit Jung gegen Alt aus.
Wie sieht die Wirklichkeit aus:
Die von der SPD/CDU beschlossene Rente erst ab 67 Jahre ist nicht nur eine Rentenkürzung um zwei Jahre, sondern sie wird für die meisten eine weitere Rentenkürzung nach sich ziehen, da nur Wenige bis zu diesem Renteneintritt arbeiten können und dann Abschläge auf ihre Rente hinnehmen müssen. So potenziert sich das Risiko von Altersarmut. Eine aktuelle Antwort auf eine Bundestagsanfrage DER LINKEN bestätigt diese These: Demnach ist zwischen 63 und 65 nur noch jeder 14. in einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstelle beschäftigt, die Quote der Inhaber vollwertiger Jobs sinkt bereits ab dem 50. Lebensjahr drastisch. Die Zahlen stammen im Übrigen vom Herbst 2008, also aus einer Zeit, in der die Krise auf dem Arbeitsmarkt noch kaum zu spüren war.
Dennoch wollen alle Parteien außer der LINKEN an der Einführung der Rente ab 67 festhalten. Kaum beschlossen, wird schon vor der Bundestagswahl die „Rentengarantie“ aus den Reihen der SPD und der Union in Frage gestellt. Dagegen werden Banken mit Milliardenbürgschaften gestützt. Eine echte Rentengarantie muss aber beinhalten, dass der Staat für sie bürgt.
DIE LINKE fordert einen grundlegenden Kurswechsel in der Rentenpolitik: