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12. November 2008 Bildungspolitik

Solidaritätserklärung zum Bildungsstreik am 12. November 2008

Liebe Schülerinnen und Schüler,liebe Studentinnen und Studenten,

wir begrüßen und unterstützen Euren Streik für eine bessere, demokratische und gebührenfreie Bildung.

Euer Streik ist die richtige Antwort auf immer größere Klassen und zu wenig LehrerInnen, erhöhten Leistungs- und Notendruck, Studien- und Kita-Gebühren, Büchergeld, schlechte Ausstattung der Schulen und Universitäten, Ausgrenzung und Benachteiligung durch das Zwei-Säulen-Modell und fehlende Ausbildungs- und Studienplätze.

Die LINKE fordert in ihrem Wahlprogramm „Bildung für alle – und zwar gebührenfrei“ und dafür setzt sie sich ein mit den Menschen in der Stadt und in der Bürgerschaft und den Bezirksparlamenten.

Jetzt beginnt die Debatte um den Hamburger Haushalt 2009/2010, der  in den nächsten Wochen beraten und beschlossen wird. Es wird darum gehen, für wen die CDU/GAL-Regierung das meiste Geld ausgibt: für die Prestigeobjekte „Elbphilarmonie“ und  „U 4“ und die „2. Elbvertiefung“ -  oder für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen?

DIE LINKE sagt: Geld ist genug da. Es muss nur anders verteilt werden und die Reichen der Stadt müssen mehr Steuern zahlen.

Wir fordern:

  • Deutliche Senkung der Klassenfrequenzen auf allen Schulstufen.
  • Schaffung von 3000 LehrerInnenplanstellen.
  • Abschaffung der Studiengebühren und Kita-Gebühren.
  • Abschaffung des Büchergeldes.
  • Einführung einer Gemeinschaftsschule bis Klasse 10 anstelle des Zwei-Säulen-Modells.
  • Ausbildungsplätze für alle: Wer nicht ausbildet, soll zahlen!
  • Sanierung der Schulgebäude aus öffentlichen Mitteln und keine Privatisierung!
  • Unternehmen raus aus den Schulen!

Wir wünschen euch viel Erfolg für Euren Streik am 12. November!