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13. April 2008 Gewerkschaftspolitik

Privatisierte Deutsche Post AG will Krawall

DIE LINKE. AG betrieb & gewerkschaft Hamburg ist solidarisch mit den Forderungen der Beschäftigten bei der Deutschen Post AG.
Beschäftigte brauchen Zeit zur Erholung und zum Leben.
Beschäftigte wollen die Perspektive auf sichere Arbeitsplätze.

Der Postvorstand will nach zwei Verhandlungsrunden mit ver.di ohne konkrete Angebote folgende Regelungen bis Mitte 2008 „aussitzen“:

  • Die Deutsche Post AG hat den Kündigungsschutz für 130 000 Tarifbeschäftigte zum 31. März 2008 auslaufen lassen.
  • Die befristete Arbeitszeitregelung für Beamte bei der Deutschen Post endete zum 31.03.08. Anstelle der 38,5 Stunden soll nun 41 Stunden wöchentlich gearbeitet werden.
  • Die Postzulage, ehemals Weihnachtsgeld, soll kassiert werden.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft fordert für Tarifkräfte den Ausschluss von betriebsbedingten Beendigungskündigungen bis 30.06.11, zehn Arbeitszeitverkürzungstage bei vollem Lohnausgleich und den Erhalt der Postzulage.

Eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit um 2,5 Stunden bei den Beamten vernichtet 5000 Arbeitsplätze. Die Deutsche Post AG würde mit einer dann folgenden Arbeitszeiterhöhung bei den Tarifbeschäftigten weitere 10000 Arbeitsplätze vernichten. 

Schuften bis zum Umfallen, diese „Ich-krieg-den-Hals-nicht-voll-Strategie“ des Arbeitgebers muss gestoppt werden.

Seit April werden Warnstreiks bei der Deutschen Post AG durchgeführt, um die berechtigten Forderungen der Beschäftigten durchzusetzen.

Eine volle Durchsetzung der Forderungen ist möglich – es ist genug Geld vorhanden!   Die Deutsche Post macht Milliardengewinne!