Anlässlich der geplanten Evaluierung des Hamburgischen Hochschulgesetzes in der Bürgerschaft hat die Fachschaftsrätekonferenz an der Universität Hamburg zum Wintersemester eine stadtweite Kampagne zur vollständigen Abschaffung aller Studiengebühren inklusive der Verwaltungsgebühren initiiert. Seit Mitte Oktober 2009 bis Ende Januar 2010 werden Unterschriften gesammelt, unabhängig von Alter, Wohnort oder Staatsangehörigkeit. Mit der Unterschriftensammlung wollen wir kritische Auffassungen schärfen und ihnen politisch Nachdruck zu verleihen. So soll die in Hessen und bald auch dem Saarland eingeleitete Tendenzumkehr zur Abschaffung der Studiengebühren in Hamburg fortgesetzt und verstetigt werden. Noch rechtzeitig vor Beginn des Sommersemesters am 1.4.2010 soll die Bürgerschaft auf ihren Sitzungen im Februar 2010 das Hamburgische Hochschulgesetz entsprechend ändern.
Die wichtigsten Argumente für die Gebührenfreiheit des Studiums sind:
Gerade die aktuelle Krise der Gesellschaft macht die Notwendigkeit emanzipatorischer Bildung und Wissenschaft deutlich: Sie müssen auf Persönlichkeitsentfaltung durch gemeinsame kritische Erkenntnis für die Verbesserung der Lebensbedingungen aller gerichtet sein. Diese Allgemeinwohlorientierung erfordert eine bedarfsdeckende öffentliche Finanzierung.
Die Unterschriftenliste sowie weitere Informationen können unter http://www.gebuehrenfreiheit.de herunterladen werden.
Die ausgefüllten Unterschriftenlisten können (möglichst schnell, spätestens bis 29.1.2010) abgegeben werden,
entweder Werktags zwischen 8 und 20 Uhr
beim Pförtner des DGB-Hamburg
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg
oder als Rücksendung per Post an:
Gebührenfreie Bildung e.V.
Postfach 13 04 25
20146 Hamburg
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