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4. April 2012 Internationale Politik, Frieden und Antimilitarismus

Generation Kunduz - Der Krieg der Anderen

Bis zu 142 Menschen starben am 4. September 2009, als auf Befehl eines deutschen Offiziers zwei Tanklaster nahe der afghanischen Stadt Kunduz bombardiert wurden. Zweieinhalb Jahre später ist Kunduz längst kein Thema mehr in den Medien, hat ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss seine Arbeit eingestellt, ohne dass die politisch Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden, dauert der NATO-Krieg in Afghanistan an.

In diesen Tagen startet bundesweit der Film Generation Kunduz - Der Krieg der Anderen in den Kinos. Der Regisseur Martin Gerner, freier ARD-Korrespondent in Afghanistan, hat den Alltag fünf junger AfghanInnen portraitiert - ein kleiner Junge, eine Journalistin, ein Student und zwei junge Filmemacher geben Einblick in ihren Alltag zwischen Taliban und Besatzungsregime. Der Film entstand ohne militärische "Einbettung" und legt - so jedenfalls die Pressestimmen und Filmpreisjurys - ein außerordentlich eindrucksvolles, authentisches Zeugnis vom Leben im heutigen Afghanistan ab.

In Hamburg läuft der Film am

5. April, 19.00 Uhr (anschl. Gespräch mit Martin Gerner)
6. April, 17.00 Uhr und 10. April, 17.00 Uhr

jeweils im

Metropolis Kino
Kleine Theaterstr. 10
(U Gänsemarkt)

Mehr Informationen: http://www.generation-kunduz.com/