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7. März 2012 Umweltpolitik, Energiepolitik

Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!

Anti-AKW-Demonstration am 26.03.2011 in Hamburg

Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!

Atomanlagen abschalten, Atomkonzerne entmachten - Energiewende sozialgerecht gestalten!

Am 11. März jährt sich der GAU von Fukushima. Seitdem dauert die Katastrophe in Japan an.

An diesem Jahrestag werden in sechs großen Demos und Aktionen in Städten und an Atomstandorten unter dem Motto: „Fukushima Mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten“ wieder Tausende auf die Straßen gehen. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen in Japan, unser Kampf findet hier statt. Der Parteivorstand der LINKEN unterstützt den bundesweiten Aufruf und ruft zur Beteiligung an den Demonstrationen auf.

Die Anti-AKW-Bewegung, Parteien, Gewerkschaften, Standortinitiativen mit hunderttausenden Bürgerinnen und Bürgern haben eindrücklich, entschieden und gemeinsam gekämpft - gegen die von der schwarz-gelben Regierung verabschiedete Verlängerung der AKW Laufzeiten, gegen Atommülltransporte und die Macht der Energiekonzerne. Es wurde demonstriert, blockiert, gemahnt – Hunderttausende haben sich für eine wirkliche Energiewende und die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen eingesetzt. DIE LINKE war und ist Teil dieser Bewegung. Gerade weil der Atomausstieg in der öffentlichen Wahrnehmung aktuell weniger wahrgenommen wird: Wir werden nicht müde unsere Forderungen zu vertreten und gemeinsam mit der Anti-Atom-Bewegung zu kämpfen.

Bis heute ist von den Energiekonzernen kein Antrag auf Stilllegung auch nur eines der abgeschalteten AKWs gestellt worden. Die Konzerne spielen auf Zeit. Die abgeschalteten Reaktoren könnten bei einer politischen Kehrtwende, auch wenn diese heute politisch kaum durchsetzbar erscheint, erneut ans Netz gehen. Dies gilt es zu verhindern! Deshalb fordert DIE LINKE, im Protest nicht nachzulassen und den Atomausstieg im Grundgesetz zu verankern.

  • Für einen sofortigen und endgültigen Atomausstieg!
  • Für einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien: Dezentral, demokratisch und sozial.
  • Atomkonzerne entmachten - Energieversorgung wieder in öffentliche Hand.
  • Für eine sozial gerechte Energiewende für die die Konzerne bezahlen sollen.

Lasst uns weiterhin sichtbar und unüberhörbar mit der Anti-AKW-Bewegung gegen die Macht der Energiekonzerne und für die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen auf die Straße gehen. Beteiligt Euch am ersten Jahrestag von Fukushima an den verschiedenen Demonstrationen.

DIE LINKE.Hamburg unterstützt das Anti-Atom-Bündnis Unterelbe. Der DGB Nord ruft mit einem eigenen Aufruf ebenfalls auf: anti-atom-demo.de/fileadmin/download/dokumente/regional/Flugblatt_DGB_Nord11.pdf

DIE LINKE.Hamburg ruft alle HamburgerInnen auf: Beteiligt Euch am 11.3.2012 an der Umzingelung des AKW Brokdorf, fahrt mit den Bussen des Hamburger oder Bergedorfer Bündnisses nach Brokdorf.

Um 12.00 Uhr soll das AKW Brokdorf von drei Sammelorten aus umzingelt werden (weitere Infos unter: anti-atom-demo.de/start/staedte/brokdorf/)

Für DIE LINKE wird Björn Thoroe (Mitglied des Landtags Schleswig-Holstein) auf einer Auftaktkundgebung am offenen Mikrofon sprechen -  den Lageplan findet Ihr hier: anti-atom-demo.de/fileadmin/download/material/Material_regional/Karten/Brokdorf_Lageplan.jpg

Bei weiteren Fragen hilft ein Anruf im Landesbüro, ein Blick auf die Bündnis-Website www.ausgestrahlt.de/hamburg oder eine Mail an: bus@anti-atom-demo.de.