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7. Mai 2012 Finanz- und Haushaltspolitik, Europapolitik, Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik

Blockupy Frankfurt

Damit die Euro-Krise nicht wieder auf den Rücken der abhängig Beschäftigten abgeladen wird und gegen den Versuch, mit nationalistischen Parolen die Erwerbstätigen, die Prekären und die Arbeitsuchenden in Deutschland und Griechenland, in Italien und Frankreich oder in anderen Ländern gegeneinander auszuspielen, hat sich ein breites Bündnis von Gruppen und AktivistInnen aus der Occupy-Bewegung, den Erwerbsloseninitiativen und Krisenbündnissen, GewerkschafterInnen, Attac-AktivistInnen, aus der Umwelt- und Friedensbewegung, antirassistischen und migrantischen, antifaschistischen Initiativen, Gruppen und Organisationen der radikalen Linken, Jugend- und Studierendenorganisationen, AktivistInnen der verschiedensten lokalen Kämpfe und linker Parteien gebildet: Blockupy Frankfurt

Das Bündnis ruft vom 17.5. bis zum 19.5.2012 in Frankfurt zum Widerstand gegen das Spardiktat der Troika (EU-Kommission, EZB, IWF) und Regierung auf und wird am 17. Mai die Anlagen und zentrale Plätze besetzen, um Raum für Diskussion und inhaltlichen Austausch zu schaffen. Am nächsten Tag, Freitag, wird der Geschäftsbetrieb der Banken in Frankfurt blockiert, um die Wut über die Troika-Politik konkret werden zu lassen. Am letzten Tag des europaweiten Protestes, am 19.  Mai wird mit einer großen internationalen Demonstration die Breite der Proteste sichtbar werden.

Auch in Hamburg ist ein ähnliches Bündnis entstanden - United Hamburg - und ruft für den 12. Mai 2012, dem globalen Aktions- und Jahrestag der ersten Asamblea in Madrid, zu einer Großdemonstration mit Kundgebung auf dem Hamburger Rathausmarkt auf. Weitere Informationen unter united-hamburg.net oder per E-Mail an info@united-hamburg.net

Buskarten zu den Frankfurt Protesttagen vom 17./19.5 sind über Anfrage an bus@united-hamburg.net verfügbar.