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8 Prozent - die richtige Antwort auf die Wirtschaftskrise!

DIE LINKE unterstützt in vollem Umfang die Forderungen von 8% mehr Lohn für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie.

Bei vielen Befragungen in den Betrieben unter den IG Metall Mitgliedern und auch bei Nichtmitgliedern war das Ergebnis, eine kräftige Lohnerhöhung muss in dieser Tarifrunde her!
Es gibt viele gute Gründe und Argumente für diese Forderung:

  • Die Preise für den täglichen Bedarf sind deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflationsrate vermuten lässt. Das ist statistisch belegt.
  • Für die Beschäftigten hat es nie einen Aufschwung gegeben. Wir haben in den letzten Jahren eine negative Reallohnentwicklung erlebt.
  • Gerade jetzt mehr Lohn, denn dies stärkt die Binnenkonjunktur - was auch von vielen Wirtschaftsinstituten gefordert wird.

Denn eine Entgelterhöhung von 8% Prozent würde zu mehr Kaufkraft und damit zur Stärkung der Binnenwirtschaft führen. "Ein richtiges Mittel gegen den Abschwung, der durch die Finanzkrise beschleunigt wird" sagt Prof. Dr. Rudolf Hickel (Bremer Wirtschafswissenschaftler).

  • Und nicht zuletzt ist die Gerechtigkeitslücke zwischen den Löhnen und den Riesengewinnen der Metall- und Elektroindustrie zu verkleinern.


In internen Berechnungen kommt die EU Kommission zu dem Schluss, dass die Löhne in Deutschland in den nächsten Jahren um 6% steigen müssen... So sei das bestehende Ungleichgewicht der Lohnentwicklung in der Eurozone auszugleichen. Denn Deutschland blieb jahrelang hinter den Lohnzuwächsen der anderen EU Länder zurück. (Die Zeit, 18.09.08)
 

"Daher kann es jetzt nur eine Losung geben:

Satte Lohnsteigerungen für die Beschäftigten"

Das sagte in einer Presseerklärung zur aktuellen wirtschaftlichen Situation am 28.10.08 Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Linken!

Links zum Thema

AG Betrieb und Gewerkschaft Hamburg

IG Metall

Presseerklärung des stellvertretenden Vorsitzenden und gewerkschaftspolitischen Sprechers der Fraktion DIE LINKE, Werner Dreibus, vom 03.11.2008.

Presseerklärung des Stellvertretenden Vorsizenden der LINKEN, Klaus Ernst, vom 31.10.2008.

Presseerklärung des wirtschaftspolitischen Sprechers der Fraktion DIE LINKE, Herbert Schui, vom 28.10.2008.