Zurück zur Startseite

DIE LINKE AG Umwelt, Energie und Verkehr

Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist eine grundlegende Notwendigkeit für die ganze Menschheit. Unter ihrer Zerstörung, unter der Vergiftung von Luft, Wasser und Böden leiden aber stets die Menschen am stärksten, die sich nicht individuell dagegen schützen können, weil ihnen dafür die finanziellen Möglichkeiten fehlen. Bei der Zerstörung New Orleans durch den Hurrikan Katrina z. B. war das nicht zu übersehen.

Die ökologische Frage ist also zugleich eine dringende soziale Frage. Das gilt in Deutschland, aber noch viel mehr in den armen Ländern des Südens, wo der Bau von ausreichenden Deichen unbezahlbar ist, wo Menschen hungern, weil auf den Ackerflächen, die sie seit vielen Generationen ernährten, heute Futtergetreide für unsere billigen Koteletts angebaut wird. Wo Fischer in Südostasien ihre Familien nicht mehr ernähren können, weil in den Uferzonen die Mangrovenwälder zerstört und Garnelenfarmen angelegt werden. Für ein Kilo Garnelen werden fünf Kilo Fisch aufgewendet und große Mengen an Chemikalien dazu, damit in den reichen Industrieländern billige Garnelen zu kaufen sind.

In den von Sturmfluten besonders bedrohten Teilen Hamburgs wohnen nicht die Reichen. An den großen Straßen mit gesundheitsschädlichen Feinstaubemissionen und Lärmbelastungen leben Menschen mit eher geringem Einkommen. Lebensmittel aus ökologischem Anbau, die nicht mit Schwermetallen, Pestizid- und Düngemittelrückständen belastet sind, können sich Menschen ohne Arbeit oder in prekären Arbeitsverhältnissen nicht leisten.

 

Linke Politik ohne die Berücksichtigung ökologischer Probleme ist nicht möglich.

Deshalb haben Mitglieder der WASG und der Linkspartei.PDS in Hamburg sich entschlossen, die AG Umwelt zu gründen.  

Unsere SprecherInnen:

-          Ingeborg Fischer

-         Gilbert Siegler

-     Heike Wokon