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Immer wieder sorgt der Hamburger Tierschutzverein für negative Schlagzeilen

von Burkhard Bernheim und Jürgen Friederichs


13.12.2008

Scheinbar hat sich auch nach der Wahl eines neuen HTV-Vorstandes nicht viel verändert.

Der HTV handelte mit Tierpelzen, einen Wiederspruch zu den Grundsätzen des Tierschutzes sieht die Vereinschefin Frau Waniorek-Goerke nicht, das die Präsenz von Pelzen den Verkauf und die Akzeptanz fördert scheint den HTV nicht zu interessieren.

Des Weiteren vertrat oder vertritt Rechtsanwalt Friedrich Engelke den HTV in Rechtsangelegenheiten, eine Anfrage ob der HTV Herrn Engelke weiterhin beschäftigt wurde nicht beantwortet. Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre hat Friedrich Engelke als Mitglied der Tierversuchskommission brutale und grausame Tierversuche u.a. an Hundewelpen befürwortet.

Dem Vorstand waren die erwähnten Vorfälle bekannt.

Der HTV forderte eindeutig die Abschaffung des §2 Abs.1 aus dem Hamburger Hundegesetz:

Zitat von Herrn Manfred Graff 2.Vors. 29.10.08:

Wir wollen die Abschaffung der Liste nach § 2 Abs. 1 HundeG und keine neue Rassedebatte im HTV.


Zitat von Frau GabrieleWaniork-Goerke 1.Vors. 14.03.08:

1. Selbstverständlich werde ich mich für die Abschaffung der Rasselisten einsetzen. Insbesondere § 2 Abs. 1 HundeG, der die Gefährlichkeit bei bestimmten Rassen unwiderleglich vermutet, ist völlig unakzeptabel.

Auf der Expertenanhörung war allerdings von der Tierheimchefin folgendes zu hören:


Zitat von Frau Waniorek-Goerke auf der Expertenanhörung zur Evaluierung des Hamburger Hundegesetzes 04.11.08 :

Die Position, die ich hier vertrete, ist so weit von dem eigentlich auch nicht entfernt. Ich möchte für den Hamburger Tierschutzverein hier klarstellen: Wir können mit einem Züchtungsverbot leben. Es geht uns nicht um die Freiheit des Halters, sich jedes beliebige Tier, was er gerne möchte, anschaffen zu können. Das ist überhaupt nicht unser Problem. Und wenn der Gesetzgeber der Meinung ist, es sei wünschenswert, dass bestimmte Rassen aus dem Straßenbild verschwinden -und das ist ja eines der Ziele, die der hamburgische Gesetzgeber verfolgt -, dann kann ich da auch erst einmal nur zu sagen: Okay, auch damit können wir insoweit ein Stück leben.

In einem Brief mit Spendenaufruf der im November vom HTV an die Mitglieder des Vereins verschickt wurde, informiert das Tierheim : Wussten Sie, dass – der Hamburger Tierschutzverein “für den Artenschutz“ und “gegen Tierversuche“ , Massentierhaltung, Tiertransporte, Stierkämpfe, “Morden der Pelztiere“ usw. aktiv wird?

Wieder einmal ist die Glaubwürdigkeit des Hamburger Tierschutzvereins schwer beschädigt worden, auf Kosten der dort untergebrachten Tiere.