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09.09.2011 Rotes SommerKino in Bramfeld

27.09.2010

Gegen das Vergessen: Orte der Verfolgung und des Widerstandes in der Hamburger City


Geführter Alternativer Stadtrundgang.
Treffpunkt: vor dem Rathaus

Als Gäste der Bürgerschaftsabgeordneten Christiane Schneider werden wir in den Rathausräumen der Fraktion Die Linke. eine Einführung erhalten und beginnen dann unseren Spaziergang u.a. zum Barlachdenkmal, zu den Alsterarkarden (Buchladen Jud), zum Alsterpavillion (Swing Jugend), Modehaus Robinson, Stadthaus (Gestapozentrale).

Sofern Wetter und die Laufstrecke es zulassen, ist unser Referent Martin vom Centro Sociale auch für weitere Vorschläge offen.

Eintritt frei

Faschistinnen sowie Mitglieder von NPD, DVU und freien Kameradschaften sind nach § 6 VersG von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Stoppen wir den jährlichen Naziaufmarsch am 27.03.2010 in Lübeck, für eine gemeinsame Anfahrt kontaktiert uns (ag-antifa


Kein Nazi-Aufmarsch in Lübeck!

Für eine weltoffene und demokratische Gesellschaft!

Wir rufen alle Menschen, Junge und Alte, mit und ohne deutschen Pass dazu auf:

Beteiligt euch zahlreich an den verschiedenen Aktionen, Gottesdiensten, Kundgebungen und Blockaden!

27.3.2010, ca. 10.30 Uhr

Hauptbahnhof Lübeck


Weitere Infos: </o:p>
http://www.wirkoennensiestoppen.de/n/</o:p>
http://www.luebecker-erklaerung.de/



Sa., 13. Februar 2010, Naziaufmarsch in Dresden verhindern

Bustickets hier




Di., 9. Febr. 2010, Öffentliches Sitzblockade-Training der Fraktion DIE LINKE im Rathaus, 11 Uhr, Saal A, Rathaus

Die Fraktion DIE LINKE lädt Euch herzlich zum Sitzblockaden-Training ins Rathaus ein, um ein solidarisches Zeichen für die antifaschistische Demonstration gegen Europas größten Nazi-Aufmarsch in Dresden zu setzten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr am Dienstag, den 9.2.2010, um 11.00 Uhr, im Saal A des Rathauses, zum öffentlichkeitswirksamen Training kommt.

Rechtsanwalt Carsten Gericke wird ein Kurz-Referat zum Thema "Versammlungsfreiheit und Sitzblockaden" halten und ein Blockadetrainer aus Berlin wird uns über die Theorie und Praxis von Sitzblockaden informieren.

Im Anschluss an die Kurz-Referate wollen wir mit unserem drei Meter-Transparent "13.2.2010 Dresden - Kein Nazi-Aufmarsch - gemeinsam blockieren" vor dem Rathaus presseöffentlich eine Sitzblockade demonstrieren.

Die Antifa-Mobilisierung läuft sehr gut: in der Nacht auf den 13.2. werden aus Hamburg sieben Busse von der Sternschanze aus nach Dresden fahren.

Für das Training am Dienstag braucht ihr nur eine dicke Zeitung oder einen Grundgesetz-Kommentar mitzubringen, damit ihr nicht auf dem Boden fest friert:)!

Von der Fraktion sind Christiane Schneider und Mehmet Yildiz mit dabei, die sich freuen, wenn Ihr vorbei kommt!



Sa., 30. Januar 2010, Gedenken an die ehemaligen Zwangsarbeiterinnen des KZ-Außenlager "Friedrichshulder Weg" in Lurup/Eidelstedt

Zum Tag der Machtübergabe an die Nazis haben wir uns (die Stadtteilgruppe Lurup und die AG Antifa) am Gedenkstein und der Gedenktafel auf dem Gelände der Emmaus-Kirchengemeindeim Kleiberweg 115, 22457 Hamburg, um 11 Uhr getroffen.

Nachdem wir Gedenkstein und Tafel von Eis und Schnee befreit hatten, gab es eine kurze Anspache.

Danach konnten wir Blumen am Gedenkstein niedergelegen und der Opfer des Nazionalsozialmus gedenken.

Im Kleiberweg mussten jüdische Frauen und Mädchen die 1944-45 im Lager Friedrichshulderweg, Aussenstelle des KZ Neuengamme, gefangen gehalten wurden, unter unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen Plattenhäuser errichten.

Der Gedenkstein auf dem Gelände der Kirchengemeinde wurde 1979 für die Opfer des Nationalsozialismus aufgestellt, der später um eine Bronzetafel zur Erinnerung an das Außenlager Eidelstedt des KZ Neuengamme ergänzt wurde.

Mf



DIE LINKE verurteilt die Durchsuchung und ruft zu gewaltfreien Sitzblockaden auf

DIE LINKE verurteilt die Durchsuchung von Büros des antifaschistischen Bündnisses "Dresden nazifrei!" in Dresden und Berlin. Weder der Aufruf für gewaltfreien Sitzblockaden noch die Durchführung von gewaltfreien Sitzblockaden sind strafbar. Der Aufruf ist vielmehr vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit umfasst und die Durchführung von Sitzblockaden genießt den Schutz der Versammlungsfreiheit.

Presseerklärungen:

Katja Kipping
| Christiane Schneider | Dietmar Bartsch

Links:

Aktionsseite DIE LINKE
| Bündnis | DIE LINKE Sachsen



Nazis stoppen! Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!

Die Neonazis wollen am 13. Februar 2010 in Dresden aufmarschieren. Sie missbrauchen den 65. Jahrestag der Bombardierung Dresdens, um die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. DIE LINKE meint: Wir dürfen nicht zulassen, dass die Nazis mit ihren nationalistischen, geschichtsrevisionistischen und mörderischen Parolen durch Dresden marschieren. Wir wollen sie stoppen! Uns gehört die Stadt! "Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!" ... Unser Protest braucht eine neue Qualität. DIE LINKE will dazu beitragen mit vereinten antifaschistischen Kräften und Bündnispartnern, in Gewerkschaften, Parteien und weiteren Organisationen, den Naziaufmarsch 2010 zu verhindern. Wir wollen uns den Nazis in einem breiten Bündnis entschlossen entgegenstellen. Kommt mit nach Dresden! (Aus der Erklärung des Parteivorstandes vom 12. Dezember 2009)

 

13. Februar 2010, Dresden: Nazis stoppen!

Erklärung des Parteivorstandes vom 12. Dezember 2009 weiter

 

Bündnis: Nazifrei! Dresden stellt sich quer

Das Bündnis "Nazifrei! Dresden stellt sich quer" besteht aus antifaschistischen Gruppen, Bürgerinitiativen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Verbänden, Parteien und Gewerkschaften und ruft dazu auf, sich am 13. Februar 2010 gemeinsam den Nazis in den Weg zu stellen. Der Aufruf des Bündnisses kann online unterschrieben werden: www.dresden-nazifrei.de, alternativ: www.dresden-nazifrei.com

 

Bündnis: No pasarán!

Das Bündnis No pasarán! ruft alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar 2010 dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren! In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten. www.no-pasaran.mobi

 

Fotos

Fotostream der LINKEN. Sachsen - 21. Januar 2010

Fotostream der Linksjugend Sachsen - 20. Januar 2010

Plakataktion "Dresden nazifrei – gemeinsam blockieren" in Berlin - 20. Januar 2010




So., 13. Dez. 09, Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Führung

Wir wollen gerne mit Euch die Gedenkstätte Neuengamme besuchen. Die AG Antifa hat eine Führung organisiert. Diese findet von 12 - 15 Uhr statt.

Eintritt frei
Die Gedenkstätte ist von 12-17 Uhr geöffnet

Wir treffen uns um 10.40 Uhr Hauptbahnhof vor dem Reisezentrum (die Bahn fährt um 10.54 Uhr)

Für ein Lunchpaket ist gesorgt, damit keiner Hungern muss.

Wir bitten um kurze Anmeldung per  ag-antifa@die-linke-hh.de. Falls Ihr besondere Wünsche hinsichtlich der thematischen Ausrichtung der Führung habt, teilt diese bitte vorher mit.

Stellungnahme der AG Antifa der LINKEN zu dem rassistischen Übergriff auf einen Afro-Portugiesen am Sonntag, d. 15.11.09 in Hamburg

In diesen Tagen wurde wieder ein Mitbürger afro-portugiesischer Herkunft Opfer eines Nazi-Übergriffs. An einer Ampel wurde ihm ein NPD-Aufkleber an sein Auto befestigt mit den Worten „Leben ohne Überfremdung. Wieder Herr im eigenen Haus: Hamburg muss deutsch bleiben“. Nachdem der Portugiese den Nazi zur Rede gestellt hat, wurde dieser von ihm beschimpft und ins Gesicht geschlagen. Das Opfer erlitt zwei Hirnblutungen und befindet sich jetzt zum Glück außer Lebensgefahr.

Dieser rassistisch motivierte Übergriff von NPD-Sympathisanten ist der aktuelle Höhepunkt einer Serie von neofaschistischen Gewalttaten auf farbige Mitbürger in unserer Stadt. So wurde Ende August ein Brite mit schwarzer Hautfarbe in Bramfeld von drei Neonazis vor den Augen seiner Frau und seines 4jährigen Kindes mit Fäusten und Pfefferspray attackiert, nachdem er ein von den Nazis verteiltes NPD-Flugblatt zerriss. Der Brite musste im Krankenhaus behandelt werden. Alle drei Neonazis sind den Behörden wegen Gewaltdelikten bekannt, Marius E. sogar wg. Körperverletzung vorbestraft. Zwei von ihnen gehören der organisierten Bergedorfer Neonaziszene an. Im März d.J. wurde ein 61-jähriger Taxifahrer von einer Gruppe Jugendlicher verprügelt.

Im Oktober 2008 wurden drei junge Neonazis im Berufungsverfahren zu Haftstrafen zwischen neun und zwölf Monaten verurteilt (zwei wurden allerdings zur Bewährung ausgesetzt). Sie hatten im Mai 2007 einen Ghanaer aus rassistischen Motiven verprügelt und durch die Straßen von Barmbek gehetzt. Alle drei Neonazis gehören ebenfalls der organisierten Neonaziszene an, einer von ihnen, Johannes D., beteiligte sich am NPD-Stand am 19.09.09 in Osdorf und kommt aus der neofaschistischen „Pennalen Burschenschaft Chattia Friedberg zu Hamburg“.

Unsere Mitbürger anderer Hautfarbe sind oftmals rassistischen Sprüchen ausgesetzt, werden diskriminiert und ihnen wird die Solidarität in breiten Bevölkerungsschichten versagt.
Doch wir sagen, es reicht!

Die neofaschistische NPD fordert die Einführung eines Ausländerrückführungsgesetzes. Volksverhetzend propagiert sie „Heimreise statt Einreise“. Die Neonazis meinen dies nicht nur, sie handeln auch. Die Nazischläger in ihren eigenen Reihen sorgen dafür, was die NPD fordert.

Doch was tut die Politik gegen rassistische Übergriffe dieser Stadt? In Hamburg hat die Bürgerschaft im September erneut einen Antrag auf ein NPD-Verbotsverfahren abgelehnt. NPD-Infostände werden von der Polizei geschützt und antifaschistische Proteste kriminalisiert. Das ist unerträglich.

Wir dürfen nicht schweigen, wenn Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe angegriffen werden!

Wir verurteilen diesen Übergriff aufs Schärfste und stehen in Solidarität hinter den Opfern!

Wir fordern Euch auf, lasst die Menschen die unsere Solidarität brauchen, nicht allein.




Eine inakzeptable Aktion

Am 25.10. wurde die angekündigte Aufführung des Films „Warum Israel“ im B-Movie in der Brigittenstraße durch Blockade des Zugangs verhindert. Dazu heißt es in einer ersten kurzen Erklärung des B-Movie:

„Was war heute Mittag hier los?

Stellungnahme zu Sonntag, den 25.10.09

Das B-Movie wurde unter Gewaltandrohung daran gehindert, den Film ,Warum Israel’ von Claude Lanzmann zu zeigen. "Warum Israel" sollte im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit Kritikmaximierung Hamburg um 15 Uhr in unserem Kino aufgeführt werden. Personen aus dem Spektrum des internationalen Zentrums B5 hatten den Zugang zum B-Movie versperrt.

Trotz mehrmaliger Kommunikationsversuche wurde uns unmissverständlich klar gemacht, dass die Veranstaltung auf keinen Fall zugelassen werde. Um eine gewalttätige Auseinandersetzung zu verhindern, sahen wir uns gezwungen, die Veranstaltung abzusagen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.“

Welche Botschaft geht von der Verhinderung des Films „Warum Israel“ des jüdischen Regisseurs Claude Lanzmann aus?

Bei der Kritik der Sprengung der Filmaufführung geht es mir nicht nur um die inakzeptablen Mittel, mit dem die Akteure ihren politischen Zweck verfolgten, sondern vor allem um den politischen Zweck selbst.

Die Gegner der Aufführung begründeten die Sprengung der Veranstaltung in einem Flugblatt mit ihrer Kritik am Film, der die Existenz der Palästinenser verschweige, und mit einer generellen – antiimperialistisch begründeten – Israelkritik. Aber das heißt nicht, dass es bei der Sprengung etwa um eine (militant unterstrichene) Kritik an Film und israelischer Staatspolitik ging. Es geht in dem Film, dessen Aufführung verhindert wurde, nämlich nicht um die Begründung der Politik Israels, sondern der Existenz Israels: Der Film geht der Frage nach, „was es bedeutet, in einem jüdischen Staat zu leben, der vor allem ein sicherer Hafen für Verfolgte und Überlebende der Shoah war und noch heute eine Zufluchtsstätte vor dem weltweit grassierenden Antisemitismus ist“ (aus der Ankündigung der Veranstalter).

DAS darf gezeigt werden, nicht hier, nicht jetzt - das ist die Botschaft der Sprengung. Ihr politischer Zweck war es, mit dieser Provokation das Existenzrecht Israels als Zufluchtsort jüdischen Lebens demonstrativ zu bestreiten. Zugleich wurde damit das Recht bestritten, dass sich die Erfahrung jüdischer Menschen, eben diesen Zufluchtsort zu benötigen, in der [deutschen!] Öffentlichkeit artikulieren.

Das verbietet jeden Versuch, die Sprengung zu rechtfertigen oder herunterzuspielen.

Leider hat die AG „Kritische Linke“ des Hamburger Landesverbandes der LINKEN das Rechtfertigungspamphlet der Blockierer, erst einmal unbemerkt, für einige Tage mit einem rechtfertigenden Vorspann auf die Homepage gestellt. Darauf aufmerksam gemacht, war im Landesvorstand umstritten, wie man damit umgeht. Die Seite wurde dann doch schnell gelöscht, weil die AG durch Austritt ihre Existenz verlor. Aber die Klärung, dass Positionen, die das Existenzrecht Israels in Frage stellen, in der LINKEN keinen Platz haben, steht aus. Ich halte sie für unabdingbar.