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10. Juli 2010

Zur Schulreform

(Ersetzungsantrag zu A-19-12 im Einvernehmen mit AntragstellerInnen)

DIE LINKE vertritt nach wie vor das Ziel Eine-Schule-für-Alle.

Von dort aus tritt sie der Initiative „Wir wollen lernen!“, die ein hierarchisch gegliedertes und sozial selektives Bildungssystem vertritt, entgegen und verteidigt die Verlängerung des gemeinsamen Lernens um 2 Jahre bis Klasse sechs in der Primarschule.

Die Stärkung des „Elternwahlrechts“ (oder „Elternwillens“), wie sie von der Scheuerl-Initiative proklamiert wird, steht im Einklang mit der - gewollten - sozialen Bildungshierarchie und bedeutet eine Bevorzugung des Gymnasiums zu Lasten anderer Schulformen bzw. einer gemeinschaftlichen Schule. Das lehnen wir ab.

DIE LINKE sieht hingegen auf allen Bildungsebenen die Notwendigkeit für ein solidarisches, kooperatives sowie gebührenfreies Bildungssystem.

NAch Redaktionsschluss des letzten ANtragsheftes eingegangen